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Einladung zum Pressegespräch: Städtekoalition gegen Rassismus tagt erstmals in Berlin

Pressemitteilung vom 18.10.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Einen steilen Anstieg rechtsextremer Straftaten in Deutschland registriert das Bundeskriminalamt. Von Januar bis Ende August 2006 wurden fast 8000 rechte Straftaten verzeichnet. Vor dem Hintergrund dieser dramatischen Entwicklung tagt ab Donnerstag in Berlin die Städtekoalition gegen Rassismus und das Netzwerk Charta für Menschenrechte in der Stadt.

„Berlin stellt sich dieser Herausforderung besonders“, betont der Beauftragte für Integration und Migration, Günter Piening: „So werden z.B. durch das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus lokale Initiativen gegen demokratiegefährdende Entwicklungen gefördert. Auch in den Koalitionsverhandlungen waren sich angesichts der Wahlerfolge der rechtsextremen Parteien in Berlin die Gesprächspartner schnell einig, dass diese Programme durch den neuen Senat gestärkt werden sollen“.

Berlin war im März diesen Jahres eine der ersten deutschen Städten, die der von der UNESCO initiierten Städtekoalition gegen Rassismus beigetreten sind. Verbunden ist damit die Verpflichtung, einen anspruchsvollen 10-Punkte-Aktionsplan mit konkreten Handlungsbeispielen zu erfüllen.

Über die Ergebnisse der Tagung möchten wir Sie im Rahmen eines Pressegesprächs informieren und laden Sie herzlich ein:

Zeit: Freitag, 20. Oktober 2006, 10.30 Uhr
Ort: Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz,
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
Zimmer 4.120

Gesprächspartner/innen sind:

Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Günter Piening, Beauftragter für Integration und Migration
Dr. Hans Hesselmann, Leiter des Menschenrechtsbüros in Nürnberg
Prof. Dr. Klaus Peter Fritzsche, UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechtserziehung, Universität Magdeburg

Rückfragen:
John Röhe
Telefon: 9017-2357
E-Mail: john.roehe@auslb.verwalt-berlin.de