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Berliner Influenza-Pandemieplan vorgestellt

Pressemitteilung vom 05.04.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute hat Berlins Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner den Rahmenplan Influenza-Pandemie der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Plan basiert auf dem Nationalen Pandemieplan des Robert-Koch-Instituts.

Der Pandemieplan richtet sich hauptsächlich an Berliner Behörden, Institutionen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Er beschreibt die notwendigen Maßnahmen zur Vorbereitung auf eine Influenza-Pandemie und Richtlinien für das fachlich-organisatorische Management in der Frühphase und während eines eingetretenen Pandemiefalls. Dies betrifft insbesondere die Organisation der ambulanten und stationären medizinischen Betreuung einschließlich der materiellen und personellen Ressourcen sowie hygienisch-antiepidemische Maßnahmen. Da sich der Erkenntnisstand über eine mögliche Pandemie ständig verändert, kann die vorliegende Fassung nur den derzeitigen Stand der Vorbereitungen widerspiegeln und wird laufend aktualisiert.

Die Senatorin erklärt: „Wir sind mit dem Stand unserer Vorbereitungen gut aufgestellt. Ziel ist es, beim möglichen Auftreten einer Influenza-Pandemie die Häufigkeit und die Schwere der Erkrankungen in der Bevölkerung zu reduzieren, die medizinische Versorgung der Erkrankten sicher zu stellen, die wichtigsten öffentlichen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten sowie Entscheidungsträger, Fachpersonal und die Öffentlichkeit zu informieren. Gleichwohl kann dieses Konzept nur ein erster Schritt sein. Jetzt werden Informations-Veranstaltungen und Arbeitstreffen folgen, um die Planungen zusammen mit allen Beteiligten im Detail umzusetzen. Dazu gehören die Katastrophenschutzbeauftragten der Bezirke und anderer Senatsverwaltungen, Ärzte und Einrichtungen des Gesundheitswesens, die Kassenärztliche Vereinigung und Ärztekammer und natürlich die Berliner Polizei und Feuerwehr.

Doch darüber hinaus brauchen wir bei unserer Vorbereitung auf eine Influenzapandemie die Unterstützung der gesamten Gesellschaft, weit über die Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems hinaus. Denn es geht zugleich auch darum, die Produktion und Verteilung von Gütern und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Daher sprechen wir auch die großen Versorgungsunternehmen unserer Stadt an. Unsere Vorsorge richtet sich an alle Teile der Gesellschaft. Alle sind gefordert, auch wenn es gegenwärtig keine Anzeichen für eine weltweite Bedrohung durch eine neue Influenza-Pandemie gibt, “ so Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
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