Coronavirus in Berlin

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Nationales Referenzlabor bestätigt hochpathogenen Geflügelpest-Virustyp bei Berliner Mäusebussard

Pressemitteilung vom 31.03.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Das nationale Referenzlabor für Aviäre Influenza (Geflügelpest) des Friedrich-LöffIer-Institutes auf der Insel Riems hat die zuständigen Berliner Behörden soeben darüber informiert, dass es sich bei dem in der vergangenen Woche bei einem in Berlin aufgefundenen Mäusebussard festgestellten Influenza-A-Virus um den für Geflügel hochpathogenen Virustyp H5N1 (Typ Asia) handelt.

Die aufgrund des Verdachts auf diese Infektion eingeleiteten tierseuchenrechtlichen Maßnahmen (Einrichtung eines Beobachtungsgebiet im gesamten Berliner Stadtgebiet) müssen damit mindestens bis zum 27. April 2006 aufrechterhalten bleiben.

Diese bedeuten insbesondere Einschränkungen folgender Art:
- Während des Zeitraums von 15 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes dürfen lebendes Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Art nicht aus dem Beobachtungsgebiet verbracht werden.
- Während des Zeitraums von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes dürfen lebendes Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Art innerhalb des Beobachtungsgebietes nur nach vorheriger Anzeige beim örtlichen Veterinäramt verbracht werden.

Weitere Personen- und Verkehrsbeschränkungen oder höhere Gefährdungen für die Bevölkerung ergeben sich daraus nicht.

Für Fragen der Berliner Bevölkerung ist auch an diesem Wochenende das Bürgertelefon der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 030 – 90 28 28 28 erreichbar.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 9028 – 2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de