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Rauchfrei in diesem Jahr! Gesundheitssenatorin und Berliner Patientenbeauftragte unterstützen Nichtraucherkampagne

Pressemitteilung vom 01.03.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute startet die bundesweit größte Nichtraucherkampagne „Rauchfrei 2006“.
Sie wird vom Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und weiteren Partnern. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Raucherinnen und Raucher dazu zu bewegen, ab Mai vier Wochen lang nicht zu rauchen. So soll ihnen der Weg in ein Nichtraucherleben erleichtert werden. Es winken 10.000 € Prämie. Teilnahmekarten liegen ab heute unter anderem in Apotheken, den Geschäftsstellen der AOK, der Barmer Ersatzkasse und der BKK. Auch in der Senatsgesundheitsverwaltung sind die Teilnahmekarten zu bekommen.

Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner und die Berliner Patientenbeauf-tragte Karin Stötzner unterstützen die Kampagne, die bereits zum 4. Mal anläuft. Sie rufen gemeinsam die Berlinerinnen und Berliner auf, sich rege an dem Wettbewerb zum Rauchstopp zu beteiligen und dem persönlichen Nikotinverzicht eine Chance zu geben.

Senatorin Dr. Knake-Werner erklärt: „Besonders bedenklich ist das niedrige Einstiegsalter in den Nikotinkonsum. Deshalb sollten sich gerade auch viele Berliner Jugendliche an den Nichtraucherkampagnen beteiligen, denn die Aktionen geben Unterstützung dabei, vom gefährlichen Rauchen wegzukommen. Im Rahmen unseres Aktionsprogramms `Berlin qualmfrei` werden zahlreiche Präventions-Projekte zur Förderung des Nichtrauchens aufgelegt. Im Mai starten wir eine besondere Woche unter dem Motto: `Berlin qualmfrei – ich bin dabei`. Der Nichtraucherschutz hat für mich Priorität. Daher habe ich mir auch zum Ziel gesetzt, langfristig in allen öffentlichen Gebäuden ein Rauchverbot durchzusetzen.“

Die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner: „Rauchen macht krank. Das wissen nicht nur die Nichtraucher. Leider nehmen Raucherinnen und Raucher das hohe Gesundheitsrisiko zumeist bewusst in Kauf. Sie gefährden aber nicht nur sich selbst, sondern auch ihre nicht rauchende Umgebung, oftmals selbst ihre eigenen Kinder. Wer nicht raucht oder damit aufhört, tut Entscheidendes für seine eigene Gesundheit und fördert häufig auch die seiner Mitmenschen. Ich begrüße es, dass sich in Berlin immer mehr Krankhäuser freiwillig dazu entschließen, den Qualm aus ihren Häusern auf Dauer zu verbannen.“

Weitere Informationen unter:
[[/qualmfrei|http://www.berlin.de/qualmfrei]] und [[http://www.rauchfrei2006.de|http://www.rauchfrei2006.de]]

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Regina Kneiding
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