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Besonders engagierte Mobilitätshelferinnen von Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner geehrt

Pressemitteilung vom 07.02.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Seit mehr als 17 Jahren sind die Berliner Mobilitätshilfedienste im Einsatz. Ob als Begleitungen für ältere und behinderte Menschen, zum Rollstuhlschieben, als Treppenhilfe und als Begleitung blinder Menschen – die Berliner Mobilitätshilfedienste haben in diesen Jahren fast so viele Hilfen geleistet wie Berlin Einwohner hat. In allen 12 Berliner Bezirken gibt es diese Dienste, insgesamt mehr als 40 unter der Trägerschaft 20 verschiedener Verbände und Vereine. Mehrere hundert Mobilitätshelferinnen und Mobilitätshelfer leisten pro Jahr etwa eine Viertelmillion Einsätze. Die Kooperation der Dienste garantiert eine flächendeckende Versorgung mobilitätsbehinderter Menschen in Berlin.

Anlässlich des „Tages des Berliner Mobilitätshelfers“ zeichnet die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner morgen in einer Feierstunde ab 10.00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche drei Mobilitätshelferinnen aus. Jede dieser Helferin steht für eine Beschäftigtengruppe der Berliner Mobilitätshilfedienste. Sie erhalten aus den Händen der Senatorin die Ehrenurkunde „Engagierte Mobilitätshelferin“ für ihre besonderen Verdienste, stellvertretend für alle.

Die Senatorin hebt das außerordentliche Engagement hervor, das in diesen Diensten erbracht wird. „Wir würdigen an diesem Tag die große Gesamtleistung der Mobilitätsdienste, die dafür sorgen, dass viele ältere und behinderte Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Berlin teilhaben können. Die in ihrer Mobilität eingeschränkten Berlinerinnen und Berliner würden ohne die Dienste an ihre Wohnungen gebunden und damit von vielem ausgeschlossen bleiben. Zudem können Kontakte entwickelt und gepflegt werden, auch zu den Helferinnen und Helfern selbst, die vielfach ehrenamtlich tätig sind. Die Berliner Mobilitätsdienste leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt.“

Am Tag des Berliner Mobilitätshelfers werden ausgezeichnet:

1. Die Mobilitätshelferin Monika Stochay. Sie erhält die Ehrenurkunde „Engagierte Mobilitätshelferin“ in der Kategorie „Professionelles Engagement“. Die jetzt 62 Jahre alte Berlinerin ist die am längsten bei einem der 19 senatsgeförderten Mobilitätshilfediensten beschäftigte Helferin und arbeitet seit fast 15 Jahren bei der Johanniter Unfall-Hilfe im Mobilitätshilfedienst Zehlendorf. Von ihrer Erfahrung profitieren viele andere Helferinnen und Helfer ebenso wie ihre hilfebedürftigen Klienten. Sie wird für ihre langjährige, engagierte und qualifizierte Arbeit als Mobilitätshelferin ausgezeichnet.

2. Die 65jährige Ingeburg Stauch gehört zu den engagierten ehrenamtlichen Mobilitätshelfern. Sie ist seit 14 Jahren in dem von der Senatssozialverwaltung geförderten Mobilitätshilfedienst der Volkssolidarität in Weißensee aktiv, auch noch als Rentnerin. Sie leistet ehrenamtlich mit fünfzig Mobilitätshilfen im Monat ein großes Arbeitspensum und organisiert eigenverantwortlich zusätzliche Tagesausflüge für Seniorinnen und Senioren.

3. Ida Gomer erhält die Ehrenurkunde in der Kategorie „Integrierendes Engagement“. Sie wird für ihre außergewöhnliche Entwicklung und Leistung innerhalb von nur 10 Monaten bei ausgesprochen erfolgreicher Integration in den Mobilitätshilfedienst ausgezeichnet. Die 44-Jährige ist seit März 2005 für 11 Monate über eine von der Agentur für Arbeit geförderte Arbeitsmaßnahme beim Mobilitätshilfedienst Tempelhof der Diakonie-Station-Steglitz beschäftigt. Sie beeindruckt durch sehr sensible und kompetente Betreuung und leistet stets ein Höchstmaß an Einsatz.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de