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Presse-Einladung: Sozialsenatorin besucht Arztpraxis am Ostbahnhof als lebenswichtigen Anlaufpunkt für Obdachlose

Pressemitteilung vom 23.01.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Bei strengen Temperaturen ist die öffentliche Aufmerksamkeit stärker als sonst auf Menschen ohne Obdach gerichtet. Doch führen obdachlose Menschen nicht nur im Winter einen harten Überlebenskampf.

Wichtiger Anlaufpunkt für diese Menschen sind die Arztpraxen für Obdachlose der MUT gGesellschaft für Gesundheit mbH in Lichtenberg und am Ostbahnhof. Hier können Menschen ohne festen Wohnsitz ärztliche und zahnärztliche Behandlungen, aber auch Essen, Kleidung, Hygiene, Beratung und Unterstützung in allen sozialen Fragen bekommen. Doch kümmern sich die Ärzte und das medizinische Personal neben der dringend notwendigen medizinischen Versorgung auch um die seelischen Nöte ihrer Patienten. Inzwischen ist das Angebot um eine Tagesbetreuungsstätte erweitert worden.

Seit 1994 schon behandelt und versorgt die MUT obdachlose Menschen. Seither haben hier rund 11.500 Menschen rund 60.000 mal medizinische Hilfe gefunden. Anlass, die Arbeit in den Arztpraxen genauer anzusehen und Bilanz zu ziehen. Auch Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner besucht zu diesem Ereignis die Praxis am Ostbahnhof.

Der Presse-Termin findet statt

am Mittwoch, dem 25. Januar 2006, um 11.30 Uhr

in der Praxis für Obdachlose am Ostbahnhof, Stralauer Platz 32 in 10245 Berlin.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de