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Knake-Werner: Berlin braucht keine neuen Einbürgerungshürden sondern eine Willkommenskultur

Pressemitteilung vom 18.01.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening hat gerade eine Kampagne unter dem Motto “Du PASSt zu mir” zur Einbürgerung von jungen Migrantinnen und Migranten der Öffentlichkeit vorgestellt. Schließlich ist eine wichtige Grundlage für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft, dass ihre Mitglieder gleiche Rechte und Pflichten haben. Eine solche Gleichberechtigung kann nur durch die Einbürgerung garantiert werden, weshalb sie auch eine zentrale Rolle im Integrationsprozess spielt.

Die Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner unterstützt diese Kampagne ausdrücklich. Es gehe auch darum, den hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu signalisieren, dass sie hier willkommen und respektiert seien und nicht etwa wegen ihrer Glaubenszugehörigkeit ausgegrenzt würden. Dazu seien Gesprächsleitfäden, wie sie in Baden-Württemberg bereits vorliegen und bundesweit diskutiert werden, überhaupt nicht geeignet. Auch junge Deutsche müssten sich keinem Verfassungstest unterziehen, bevor sie z.B. ihr Wahlrecht wahrnehmen könnten.

“Glaubwürdig ist die bundesdeutsche Demokratie auch für Migrantinnen und Migranten nur dann, wenn sie jeglichen Anschein für Diskriminierungen wegen der Herkunft oder Religion unterlässt. Wir brauchen für eine wirkliche Integration keine neuen Hürden für die Einbürgerung sondern eine Kultur des Willkommens.”

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