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Verdienstkreuz am Bande für Gernot Buhrt - Böger würdigt ehrenamtliches Engagement zur Förderung geistig behinderter Sportler

Pressemitteilung vom 13.11.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Gernot Buhrt wird heute von Sportsenator Klaus Böger das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Böger würdigt das ehrenamtliche Engagement von Buhrt zur Förderung geistig behinderter Sportler.

Gernot Buhrt engagiert sich seit 1990 für geistig behinderte Menschen. Er hat gezeigt, dass Sport ein wirksames Mittel ist, um geistig behinderte Menschen besser in die Gesellschaft zu integrieren. Im Jahr 1990 gründete Buhrt die Sportgemeinschaft Rehabilitation Berlin-Lichtenberg e.V.: Den ersten Sportverein mit dieser speziellen Ausrichtung im ehemaligen Ostteil Berlins.

Zudem ermöglichte er den geistig behinderten Sportlern die Chance, professionell zu trainieren und an regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Für viele waren die Wettkampfreisen die Gelegenheit andere Länder und andere Menschen kennen zu lernen.

Gernot Buhrt war nach seiner Ausbildung zum Diplomsportlehrer zunächst in der Abteilung Sommersport des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) tätig, bevor er 1990 Mitarbeiter für Sport im heutigen Rehabilitationszentrum Berlin Ost e.V. wurde.

Neben seinen beruflichen Aufgaben widmete sich Herr Buhrt verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen. So war er von 1990 bis 2000 Vorsitzender der Sportjugend Lichtenberg, von 1991 bis 2005 Vorstandsmitglied und Vizepräsident von Special Olympics Deutschland e.V. und ist seit 2006 Beirat des Präsidiums von Special Olympics Deutschland e.V..

Als Organisationsleiter hat Gernot Buhrt maßgeblich zum Erfolg der ersten Großveranstaltungen nach dem Special Olympics Konzept in der ehemaligen DDR beigetragen.

Klaus Böger bedankt sich bei Gernot Buhrt: „Mit Ihrem Einsatz haben Sie im besonderen Maße zur Integration von geistig behinderten Sportlern beigetragen und haben sich intensiv und offensiv für die Chancengleichheit geistig behinderter Menschen eingesetzt. Die Bundesrepublik möchte Ihr Engagement zur Integration geistig behinderter Sportler anerkennen und würdigen. Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zu überreichen.“

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