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Zeichen gegen rechte Gewalt im U-Bahn und S-Bahn-Netz - Gewinnerplakat aus dem Wettbewerb „Die Opfer von rechter Gewalt brauchen Unterstützung“ für 22 Tage zu sehen

Pressemitteilung vom 09.11.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt führte einen Wettbewerb zur Entwicklung eines Plakats zum Thema „Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus“ für Schülerinnen und Schüler der Berliner Schulen, Jahrgangstufen 7 bis 13, durch.

Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Plakatentwurf von Nora Fritz vom Oberstufenzentrum Holztechnik wurde gedruckt, Berliner Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen zum Aushang zur Verfügung gestellt und erstmalig im Oktober des letzten Jahres an 250 Stellen des U-Bahn-Netzes plakatiert.

Ab dem 13.11.2006 wird das Gewinnerplakat zum zweiten Mal für 22 Tage für eine breite Öffentlichkeit im Berliner U- und S-Bahn-Bereich zu sehen sein.

Das Plakat wird in den folgenden Bereichen in den folgenden Zeiträumen auf den Flächen von U- und S-Bahn hängen:

Bereich 1 100 Stellen 13.11.-19.11.06 (Neukölln, Kreuzberg, Tempelhof)
Bereich 5 90 Stellen 17.11.- 23.11.06 (alle Bezirke im Ostteil Berlins)
Bereich 2 100 Stellen 21.11.- 27.11.06 (Wilmersdorf, Schöneberg, Zehlendorf)
Bereich 4 100 Stellen 23.11.- 29.11.06 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg)
Bereich 3 100 Stellen 28.11.- 04.12.06 (Spandau)

Staatssekretär Thomas Härtel, der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, erklärt dazu:
“Das Plakat, das im Rahmen eines Wettbewerbes entstand, an dem sich viele engagierte Schülerinnen und Schüler beteiligten, richtet sich insbesondere an Opfer von rechtsextremistischen Gewalttaten. Diese sollen durch das Plakat Solidarität erfahren und ermutigt werden, sich Unterstützung zu holen. Durch den Plakatwettbewerb ist es gelungen viele Schülerinnen und Schüler dazu zu motivieren, sich mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen und ihre Erfahrungen und Ideen zum Umgang mit Opfern von rechtsextremen Gewalttaten und sonstigen Übergriffen in einem kreativen Prozess zu bearbeiten.

Auch angesichts der besorgniserregenden Berliner Wahlergebnisse von NPD und Republikanern am 17. September 2006, die überdurchschnittlich die Stimmen junger Menschen erhielten, ist es mir gerade jetzt wichtig, dass in einer breiten Öffentlichkeit deutlich Farbe bekannt wird. Den rechtsextremistischen Einstellungen und Verhaltensweisen wird weiterhin mit schulpädago-gischen Maßnahmen entgegengewirkt.“

Alle prämierten Plakatentwürfe des Wettbewerbs sind unter der Rubrik „Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus – Gewalt gegen Minderheiten“ auf der Internetseite www.berlin-gegen-gewalt.de zu finden.

Zu Beginn des Jahres 2005 startete die Landeskommission Berlin gegen Gewalt eine Wanderausstellung mit den prämierten Bildern. Die Ausstellung wurde bereits von zahlreichen Schulen und Einrichtungen angefordert und kann auch für das nächste Jahr wieder gebucht werden.

Interessenten für die Wanderausstellung können sich melden bei der
Landeskommission Berlin gegen Gewalt,
Fr. Vialet und Fr. Hütsch-Seide,
Beuthstr. 6 – 8, 10117 Berlin,
Telefon 9026-5425/5453.
E-Mail: ute.vialet@senbjs.verwalt-berlin.de, hiltrun.huetsch-seide@senbjs.verwalt-berlin.de

Link zum Thema

www.berlin-gegen-gewalt.de

Achtung Fototermin!

Thomas Härtel (SPD), Staatssekretär der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, wird das erste Plakat am Montag, dem 13. November 2006, um 12.00 Uhr im U-Bahnhof Mohrenstraße (Mitte) präsentieren.

Rückfragen:
Pressesprecher
Telefon: 9026 5843
E-Mail: pressestelle@senbjs.verwalt-berlin.de