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Handwerk und Berliner Schulen schließen Bündnis - BOB verbessert Zukunftschancen junger Menschen

Pressemitteilung vom 24.10.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf stehen im Mittelpunkt des Projektes „Berufliche Orientierung in Berlin“ (BOB), das die Handwerkskammer Berlin in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport durchführt. Eine entsprechende Kooperation vereinbarten Berlins Bildungssenator Klaus Böger und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Thomas Dohmen, am 24. Oktober 2006.

Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, die berufliche Zukunft junger Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf durch eine systematische berufliche Orientierung zu verbessern. Dies geschieht, indem frühzeitig Schülerinnen und Schüler gezielt und praxisnah auf den Übergang Schule-Beruf vorbereitet werden – durch die Beratung von Jugendlichen, Unternehmen, Lehrern und Eltern sowie durch Praxiserfahrung in Betrieben des Berliner Handwerks. Das Projekt ist gestartet mit der Beteiligung von 200 Schülern aus 8 Berliner Schulen. In enger Zusammenarbeit mit den Berliner Innungen soll das Projekt in den kommenden Jahren auf alle Berliner Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen ausgedehnt werden, um durch Berufsorientierung motivierende Perspektiven zu schaffen.

Bildungssenator Klaus Böger: „Jugendliche mit dem Förderbedarf Lernen haben durchaus Stärken. Viele haben gelernt, Nachteile wettzumachen und sich gegen Widerstände durchzusetzen. Aus diesen Lebenserfahrungen heraus sind viele bereit, hart zu arbeiten und sich im Beruf zu engagieren. Das große Ziel der Zusammenarbeit zwischen Land und Handwerkskammer, vor allem zwischen Betrieben und Schulen, ist es, Jugendliche mit Förderbedarf beim Übergang ins Arbeitsleben zu unterstützen.“

„In Zusammenarbeit mit den Innungen des Berliner Handwerks sowie den Schulen und Berufsschulen wollen wir gemeinsam frühzeitig in der Berufsorientierung ansetzen und neue Wege gehen, um auch benachteiligten jungen Menschen künftig bessere berufliche Perspektiven zu bieten. Wir wollen durch frühzeitige praktische Kooperationen von Betrieben und Schulen Schüler für das Handwerk gewinnen und Maßnahmenkarrieren vermeiden“, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Thomas Dohmen.

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