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Praktikum beim europäischen Partner – Berufsausbildung im Austausch: Delegation aus Antwerpen zu Besuch in Berlin

Pressemitteilung vom 24.03.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

In der kommenden Woche, vom 27. bis zum 31. März 2006, erwartet Berlin eine zwanzigköpfige Besuchergruppe aus Antwerpen. Sie informiert sich über die duale Berufsausbildung in Deutschland. Der Kontakt entstand innerhalb des Städtebundes XARXA FP, dem europäischen Städtenetzwerk für Berufsausbildung (www.bcn.es/xarxafp). Das grundlegende Ziel in diesem Städtebund ist es, Jugendlichen in der beruflichen Erstausbildung ein Praktikum in einer der Partnerstädte zu ermöglichen.

Mitglieder der belgischen Delegation sind Vertreter der Stadtverwaltung Antwerpen, der örtlichen Handelskammer sowie Vertreter zahlreicher wichtiger Unternehmungen, etwa aus dem Chemiebereich, der Hafengesellschaft PSA-HNN, einer Medienfirma und andere.

Die Besucher aus der zweitgrößten Hafenstadt Europas werden in Berlin das in Deutschland vorherrschende System der dualen Berufsausbildung (mit Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) aus verschiedensten Blickwinkeln erkunden. Die Agentur für Arbeit, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, die IHK Potsdam werden ebenso informieren wie die KFZ-Innung Berlin-Brandenburg, die zu einer Informationsveranstaltung nach Bernau einlädt. Ein Betriebsrat der BEHALA stellt die duale Ausbildung aus Sicht der Personalvertretung dar und ermöglicht die Besichtigung des Berliner Westhafens.

Mehrere Unternehmen mit besonderem Engagement in der Ausbildung (AEG Signum, Deutsche Telekom, Metro/Galeria Kaufhof Baumschulerzeugnisse sowie der Hersteller von digitalen Lehr- und Lernmaterialien „digital spirit“) erläutern das System aus Sicht der Betriebe. Die Friedrich-List-Schule in Schöneberg (Oberstufenzentrum Wirtschaftssprachen), die als Kompetenzzentrum Internationale Beziehungen den Besuch organisiert, und die Oberstufenzentren Lise-Meitner-Schule (OSZ Chemie, Physik, Biologie) und Ernst-Litfaß-Schule (OSZ Drucktechnik) stehen ebenfalls auf der Besuchsliste.

Der politische Rahmen wird durch einen Empfang beim belgischen Botschafter in der Flämischen Repräsentanz der belgischen Botschaft und bei einer Gesprächsrunde in der Senatskanzlei im Berliner Rathaus gesteckt.

Export von Elementen der deutschen dualen Berufsausbildung und Transfer der Fachkräfteausbildung zwischen Berlin und Antwerpen sind mögliche Ergebnisse des Informationsaustauschs. Die gemeinsame Erarbeitung von Standards und die Schaffung einer Europäischen Verbundausbildung sind die Vision.

Bei Interesse an einer weiterführenden Berichterstattung oder Teilnahme am Programm oder einer Pressekonferenz nehmen Sie bitte Kontakt auf: Dorlies Radike-Thiel, EU-Fachbera-terin der berufsbildenden Schulen, Tel. 030/818535-30; Fax 030/818535-40; dorlies.radike-thiel@berlin.de

Rückfragen:
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