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Berlins Schulen öffnen sich weiter - Rahmenvereinbarungen mit Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. und Landesjugendring Berlin unterzeichnet

Pressemitteilung vom 08.03.2006

Die Senatsverwaltung für Bidlung, Jugend und Sport teilt mit:

Bildungs- und Jugendsenator Böger, die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e. V. (LKJ) und der Landesjugendring Berlin e. V. (LJR) unterzeichnen heute jeweils eine Rahmenvereinbarung. Diese Rahmenvereinbarungen sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit von Jugendhilfeträgern und Schulen zur Ausgestaltung von Bildungsangeboten für Schülerinnen und Schüler zu verbessern und zu verstetigen.

Das Berliner Schulgesetz sieht seit 2004 vor, dass sich Berliner Schulen gegenüber ihrem Umfeld öffnen. Ziel sind zweierlei: Einerseits sollen die Schulen mit externen Einrichtungen – z. B. Sportvereine, Jugendclubs, Musikschulen, Volksschulen oder Unternehmen – zusammenarbeiten, um ihre Bildungs- und Betreuungsangebote auszubauen und zu verbessern. Andererseits sollen die Schulen mehr gesellschaftliche Verantwortung als Kristallisationspunkte in den Kiezen und Quartieren wahrnehmen. Bildungs- und Jugendsenator Böger: „Damit wollen wir erreichen, dass sich die Bildungs- und Lebenssituation junger Menschen in Berlin verbessert. Es gibt viele tolle Bildungs- und Betreuungsangebote in Berlin. Allzu häufig sind diese nicht bekannt genug, laufen nebeneinander her und arbeiten nicht zusammen. Das muss sich ändern und das ändert sich: Schule und Jugend rückt näher zusammen. Die Rahmenvereinbarungen bilden das Dach unter das sich Schulen und Träger der Jugendkultur und Jugendarbeit zusammenfinden können. Ich wünsche mir, viele weitere gemeinsame Projekte!“

„Mit der Rahmenvereinbarung ist ein wichtiger Schritt gemacht, um der bereits bestehenden Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule ein sicheres Fundament zu geben. Sie mit Leben zu erfüllen, wird Aufgabe der Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit und der Schulen sein. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. wird die Mitgliedsverbände und Einrichtungen in diesem Prozess begleiten und Kooperationen mit Schule intensiv fördern“, erklärte Christoph Happel (Vorstand der LKJ Berlin).

Thomas Koch (Vorstandsmitglied LJR Berlin): “Wir wollen die Unterschiede im Selbstverständnis und der pädagogischen Kompetenz von Jugendverband und Schule als Chance für die Berliner Kinder und Jugendlichen begreifen und für die weitere Verbesserung einer ganzheitlichen Bildung nutzen.”

In den Rahmenvereinbarungen stellen Trägerverbünde ihr Selbstverständnis, ihr Leistungsspektrum und ihre Ziele dar. Sie enthalten Regelungen zur Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung im Sinne einer Weiterentwicklung der Kooperation. Insofern stellen die Vereinbarungen den Rahmen dar für konkrete Kooperationsverträge zwischen einem einzelnen Träger der Jugendhilfe und einer Schule. In diesen Verträgen werden die konkreten Formen der Zusammenarbeit, Leistungsstandards, Finanzierung u.ä. geregelt.

Für Schulen sind die Rahmenvereinbarungen Signal und Aufforderung mit der Jugendhilfe zusammen zu arbeiten, auch auf Träger zu zugehen und gemeinsame Gestaltungsformen zu zulassen. Bisher gibt es bereits Rahmenvereinbarungen mit der Sportjugend Berlin (2003) und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin (2005).

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