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Böger begrüßt Modellprojekt an Berliner Schulen - „Sprachförderung ist das Fundament für Chancengerechtigkeit“

Pressemitteilung vom 19.01.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

An Berliner Grundschulen wird die Sprachförderung von Kindern nichtdeutscher Herkunft verstärkt. Die Deutsche Bank Stiftung fördert das Projekt „Erzählen und Spielen“. Heute überreichte die Deutsche Bank Stiftung in der Anna-Lindh-Schule einen Scheck in Höhe von 32.000 Euro.

Bildungssenator Klaus Böger: „Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Unsere Marschroute lautet: Integration durch Bildung. Mit einer frühzeitigen Sprachförderung legen wir das Fundament für mehr Chancengerechtigkeit.

Für diese Herausforderung nehmen wir jede Hilfe gerne in Anspruch. Und deshalb freue ich mich sehr über die großzügige Spende der Deutschen Bank Stiftung.“

Das Projekt „Erzählen und Spielen“ ist als Sprachkompetenzförderung für Kinder im ersten Grundschulalter gedacht, die in ihren Familien wenig deutsch sprechen. Den Kindern von 2 Schulanfangsgruppen werden zweimal in der Woche Märchen und Geschichten aus aller Welt von dafür ausgebildeten Erzählerinnen erzählt. Damit wird vor allem die Sprachkompetenz verbessert. Die Märchenstunden sollen aber auch bei den Kindern ein Sinn für erzählerische Strukturen und die poetische Dimension der Sprache entwickeln. So wird auch Spaß am Lesen geweckt. Zugleich soll ein Verständnis für die Geschichte der Kulturen der Völker entstehen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogischen Institut der Universität der Künste entwickelt. Dieses Projekt ist bereits im September 2005 angelaufen.

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