Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Bebauungsplan für Teilgebiet der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien Berlin-Adlershof

Pressemitteilung vom 27.09.2005

Aus der Sitzung des Senats am 27. September 2005:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplanes XV-72 für einen Bereich der Entwicklungsmaßnahme Berlin-Johannisthal/Adlershof zwischen Agastraße (neu: Straße am Studio), der Albert-Einstein-Straße, der Volmerstraße und der Rudower Chaussee beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Mit dem Bebauungsplan, der eine Fläche von rund 3,3 ha umfasst, wird die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung und Sicherung eines Teilbereiches des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Adlershof geschaffen.

Das Planungsgebiet ist zum Teil bebaut. Im Kerngebiet an der Rudower Chaussee wurde bereits ein Hotel errichtet. Weitere Kerngebietsflächen an der Rudower Chaussee sollen vermarktet werden. Stadtbildprägend an dieser Stelle sind die unter Denkmalschutz stehenden Thermokonstanten Kugeln.
Zulässig sind kerngebietstypische Nutzungen wie Dienstleistungen, Büros und Verwaltungen. Einzelhandelsnutzungen sind nur in untergeordnetem Maß erlaubt. Wohnungen sind ab dem dritten Vollgeschoss zulässig.
Ein Gewerbegrundstück an der Albert-Einstein-Straße wurde bereits durch einen privaten Investor mit einem fünfgeschossigen Ärztehaus bebaut. Eine temporäre Stellplatzanlage auf dessen Erweiterungsflächen ist in Planung.

Das Gewerbegrundstück in der Nachbarschaft gehört der WISTA-Managementgesellschaft. Die öffentlichen Erschließungsstraßen wurden bereits hergestellt und in das Fachvermögen des Bezirksamtes Treptow-Köpenick übertragen und entsprechend umgewidmet.

Wie auch in der gesamten Entwicklungsmaßnahme werden Festsetzungen zur Begrünung der Dachflächen, zu Baumpflanzungen, zu Bepflanzungsflächen sowie zur wasser- und luftdurchlässigen Befestigung von Wegen getroffen, um den Naturhaushalt zu schonen. Die Eingriffe in das Landschaftsbild wurden monetär bewertet und in der Sammelausgleichsmaßnahme Landschaftspark (festgesetzter Bebauungsplan XV-68a) umgesetzt.

Mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens werden die Voraussetzungen geschaffen, die Entwicklungsmaßnahme in diesem Teil des Entwicklungsbereiches abzuschließen und gemeinsam mit weiteren Teilbereichen aus dem Entwicklungsrecht zu entlassen. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de