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Wowereit und Wolf treffen Samsung-Geschäftsführer

Pressemitteilung vom 26.09.2005

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, sind heute mit der deutschen Samsung-Geschäftsführung zusammengetroffen. „Wir wollten uns von der Geschäftsführung erläutern lassen, warum Samsung zu dieser für uns überraschenden Entscheidung gekommen ist, die das Schicksal von über 750 Menschen und ihren Angehörigen betrifft“, sagte Wowereit nach dem Gespräch. „Für uns war bis zur letzten Woche nicht erkennbar, dass eine Schließung des Werkes droht. Wir wollen das nicht hinnehmen, sondern die Arbeitsplätze erhalten.“

Die Begründung der Geschäftsführung, dass eine Aufrechterhaltung der Produktion in Oberschöneweide unwirtschaftlich sei, wurde von Berliner Seite nicht akzeptiert. „Der Berliner Senat hat immer wieder die absehbare Marktentwicklung hin zu Flachbildschirmen thematisiert und eine entsprechende Umstrukturierung angemahnt. Die Entwicklung kam nicht überraschend, deswegen verstehen wir die jetzige Entscheidung überhaupt nicht. Der Senat hat Samsung in der Vergangenheit aktiv unterstützt, umso mehr teilen wir die Enttäuschung der Betroffenen“, so Wowereit weiter.

„Wir haben erneut auf die unbestreitbaren Vorzüge des Produktionsstandortes hingewiesen. Die Beschäftigten dort sind qualifiziert, es gibt eine hervorragende Infrastruktur. Wir haben unser Gesprächsangebot erneuert, um die Zukunft der Samsung-Produktion in Berlin zu sichern. Wir wollen die Arbeitsplätze in Berlin verteidigen“, sagte Wowereit. – - – - -

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