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Zahl der Briefwahlanträge etwas geringer als 2002

Pressemitteilung vom 13.09.2005

Der Landeswahlleiter teilt mit:

Bis zum heutigen Montag, den 12. September 2005, sechs Tage vor der Wahl, wurden 405 670 Wahlscheine ausgestellt. Damit haben 16,6 Prozent aller Wahlberechtigten einen Briefwahlantrag gestellt. Vor drei Jahren waren zum gleichen Zeitpunkt, sechs Tage vor der Wahl, knapp 19 000 Wahlscheine mehr ausgestellt worden – am Wahltag waren es damals insgesamt 466 656 Wahlscheine und damit die höchste Zahl, die je bei einer Wahl in Berlin erreicht wurde. Es zeichnet sich ab, dass 2005 diese Zahl nicht erreicht wird.

Der Berliner Landeswahlleiter, Herr Andreas Schmidt von Puskás, erklärt: “Die Bedingungen bei der Neuwahl des Deutschen Bundestages 2005 sind aber nicht vergleichbar mit der regulären Wahl 2002. So standen für die Briefwahl dieses mal nur knapp drei Wochen zur Verfügung, vor drei Jahren waren es sechs. Von der geringeren Zahl ausgestellter Wahlscheine kann deshalb nicht auf eine niedrigere Wahlbeteiligung geschlossen werden.”

Die relativ höchsten Anteile von Antragstellern für die Briefwahl an den Wahlberechtigten werden aus Steglitz-Zehlendorf mit 22,6 Prozent, Charlottenburg-Wilmersdorf mit 21,3 Prozent und Tempelhof-Schöneberg mit 19,0 Prozent gemeldet – die niedrigsten Anteile verzeichnen die Bezirke Marzahn-Hellerdorf mit 11,8 Prozent und Lichtenberg mit 13,8 Prozent. – - – - -

Rückfragen:
Geschäftsstelle des Landeswahlleiters
Telefon: 9021-3633
E-Mail: landeswahlleiter@statistik-berlin.de