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Bebauungsplan für Flächen am Leipziger Platz

Pressemitteilung vom 06.09.2005

Aus der Sitzung des Senats am 6. September 2005:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans I-15a für Flächen am Leipziger Platz beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Der Bebauungsplan I-15a umfasst das Gelände zwischen der Voßstraße, der Wilhelmstraße, der Leipziger Straße, dem Leipziger Platz, dem Potsdamer Platz und der Ebertstraße mit Ausnahme der Grundstücke Leipziger Platz 13/Voßstraße 24-25, Leipziger Platz 12/Leipziger Straße 131-137/Voßstraße 26-30, Voßstraße 31-32 im Bezirk Mitte.

Nach der Zustimmung des Abgeordnetenhauses werden damit die planungsrechtlichen Grundlagen für die Neuordnung der Bebauung zwischen Leipziger Platz und Wilhelmstraße geschaffen. Bisher mussten für das Areal Bauanträge einzeln von Senat und Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Der jetzt beschlossene Bebauungsplan vereinfacht das Verfahren für potenzielle Bauherrren erheblich: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüft Bauanträge planungsrechtlich und städtebaulich auf Basis des Bebauungsplanes. Die eigentliche Baugenehmigung erteilt anschließend das Bezirksamt Mitte.

Senatorin Junge-Reyer: „Der Bebauungsplan für den Leipziger Platz wurde auf meine Veranlassung hin im November 2004 geteilt. Wir haben jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen, dass – unabhängig von der juristischen Auseinandersetzung zwischen Alteigentümern des Wertheimareals und dem Karstadt-Konzern – auf den benachbarten Grundstücken gebaut werden kann. Das Interesse von Investoren ist vorhanden, so wird gegenüber vom Bundesfinanzministerium in Kürze ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut.“

Die Bebauung des Leipziger Platzes soll auf der Grundlage des preisgekrönten städtebaulichen Konzeptes des Büros Hilmer/Sattler für den Potsdamer/Leipziger Platz aus dem Jahr 1991 erfolgen.

Dieses Konzept verfolgt das Ziel, einen kompakten, räumlich komplexen Stadtraum herzustellen, der im Gefüge der Gesamtstadt eine Gelenkstelle zwischen der Friedrichstadt mit seiner orthogonalen Stadtstruktur einerseits sowie dem Kulturforum auf der Westseite des Potsdamer Platzes bildet.

Mit Hilfe des städtebaulichen Konzeptes soll das „Oktogon“ des Leipziger Platzes wieder entstehen. Dieses historisch gewachsene Platzgefüge wird mit seiner geschlossenen Form quasi den „Schlussstein“ eines urbanen Gesamtkonzeptes für Potsdamer und Leipziger Platz bilden. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de