Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Schmitz enthüllt Gedenktafel für den Komponisten Walter Jurmann

Pressemitteilung vom 18.07.2005

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Staatssekretär André Schmitz, enthüllt am Mittwoch, 20. Juli 2005, um 11.00 Uhr eine Gedenktafel für den Komponisten Walter Jurmann am Kurfürstendamm 154 (Fototermin). Der in Wien geborene Jurmann hatte in diesem Haus bis zu seiner Emigration im Jahr 1933 gelebt. Außerdem werden die Witwe des Komponisten, Yvonne Jurmann, der Botschafter der Republik Österreich, Dr. Christian Prosl, sowie Max Raabe anwesend sein. Raabe wird auch singen.

André Schmitz: “Walter Jurmann legte den Grundstein seiner internationalen Karriere in den zwanziger Jahren in Berlin. Er prägte das damalige Bild Berlins als weltoffener Kulturstadt mit. Jurmanns Lieder sangen Größen wie Richard Tauber, Jan Kiepura, Hans Albers, Willy Fritsch oder Theo Mackeben. Und auch nach seiner Emigration hatte Jurmann in Hollywood viele große Erfolge. Wir wollen zeigen, dass Berlin sich dieses großen Künstlers erinnert. Ich danke dem Sponsor, der uns dies durch seine Großzügigkeit möglich macht.”

Sponsor der Gedenktafel ist die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM). Die WBM ist Eigentümerin des Wohnhauses am Kurfürstendamm 154.

Walter Jurmann war einer der berühmten Schlagerkomponisten, die die goldenen Zwanziger geprägt haben. Besonders bekannt wurde seine Komposition “Veronika, der Lenz ist da”, die zur Erkennungsmelodie der unvergessenen “Comedian Harmonists” wurde. Der 1903 in Wien geborene Jurmann kam in den zwanziger Jahren nach Berlin, das damals wichtigste Kulturmetropole und Musikindustriestadt im deutschsprachigen Raum war. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten emigrierte er 1933 zunächst nach Paris. Im Jahr 1934 begann eine siebenjährige Schaffensperiode in Hollywood. Zu Jurmanns größten Erfolgen zählt u.a. die Musik für den 1936 gedrehten Film “Meuterei auf der Bounty”. – - – - -

Rückfragen:
Chef vom Dienst
Telefon: 9026-2411
E-Mail: Presse-Information@SKZL.Verwalt-Berlin.de