Finanzierungsabkommen für die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“

Pressemitteilung vom 28.06.2005

Aus der Sitzung des Senats am 28. Juni 2005:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, dem neuen Abkommen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg zugestimmt und den Regierenden Bürgermeister oder ein zu seiner Vertretung bestimmtes Senatsmitglied zur Unterzeichnung ermächtigt.

Mit diesem Finanzierungsabkommen wird die Stiftung auch für die kommenden vier Jahre in die Lage versetzt, ihren anspruchsvollen Stiftungsauftrag in der bisherigen Qualität weiterhin erfüllen zu können.

Das Abkommen regelt die Integration der Schlösser Schönhausen, Paretz und Oranienburg in die Stiftung. Die Zuwendungsgeber sind sich einig, dass die zum preußischen Kulturerbe gehörenden und noch von den jeweiligen Ländern finanzierten Schlösser Bestandteil der Stiftung werden sollen, sobald die noch notwendigen Sanierungsarbeiten in Paretz und Schönhausen abgeschlossen sein werden. Mit der Überführung dieser drei Schlösser wird das Gesamtbild der Stiftung vervollständigt. Besonders für das Schloss Schönhausen im Bezirk Pankow eröffnen sich damit endlich Nutzungsmöglichkeiten, die diesem kulturhistorisch bedeutenden ersten preußischen Königsschloss gerecht werden und dessen Stellenwert in der jüngsten Deutschen Geschichte zum Ausdruck kommen lässt.

Die Finanzierungsbeiträge der einzelnen Zuwendungsgeber konnten unter Berücksichtigung der zu integrierenden Schlösser gesichert werden. Danach beteiligt sich der Bund mit 42,79 %, das Land Brandenburg mit 36,22 % und das Land Berlin mit 20,99 % an dem Gesamtfinanzierungsbedarf der Stiftung in Höhe von 32.427.900 €. – - -

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