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Konzept zur Umstrukturierung des Telebusses

Pressemitteilung vom 26.04.2005

Aus der Sitzung des Senats am 26. April 2005:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, einen Bericht an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses über das Konzept zur Umstrukturierung des Sonderfahrdienstes für Menschen mit Behinderungen zum 1. Juli 2005 beschlossen.

Die Vorbereitungen zur Umstrukturierung des Fahrdienstes sind abgeschlossen, heißt es im Bericht. Eine innovative und erfolgsversprechende Lösung wurde gefunden. Der Sonderfahrdienst soll entsprechend den Bedürfnissen für Menschen mit Behinderungen im Rahmen eines EU-geförderten Projekts entwickelt werden. Bis zum 31. Januar 2006 soll der neue Fahrdienst erprobt und auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse optimie-rt werden.

Das Konzept sieht vor, die im EU-Projekt TELLUS entwickelten Dispositions- und Abrechnungs-tools im Rahmen des Sonderfahrdienstes für Behinderte anzuwenden. Die Bestellzeiten können so erheblich verkürzt und zugleich ein guter Service geboten werden. Diese Aufgabe soll die Zentrale des Taxirufes City-Funk übernehmen. Da auch eine kurzfristige Disposition ohne mehrtägige Vorbestellung möglich sein wird, können mehr Spontanfahrten stattfinden. Die Abrechnung der Fahrten wird über ein Magnetkartensystem erleichtert. Die Fahrgäste können wie bisher zur Kommunikation Telefon, Fax und E-Mail nutzen.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales nimmt die Erteilung der Fahrtberechtigung, die Einziehung der Eigenbeteiligung und die Abrechnung der Fahrten vor. Die BVG wird in das künftige Modell ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Kundenberatung einbringen und sich mit einer gezielten Fahrplanauskunft „Fahrinfo barrierefrei“ sowie einer Notfallversorgung im Störungsfall beim ÖPNV an dem neuen Fahrdienst beteiligen.

Dr. Knake-Werner: „Wir wollen künftig einen Sonderfahrdienst, der für die Nutzerinnen und Nutzer schneller und problemloser zur Verfügung steht, der ihnen hilft, den hier gut ausgebauten Öffentlichen Nahverkehr stärker zu nutzen und der zudem effektiv betrieben wird. Unser Ziel ist es, diesen bundesweit einmaligen Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen langfristig zu erhalten. Dazu müssen die Möglichkeiten, die der Berliner ÖPNV immer mehr auch mobilitätsbehinderten Menschen bietet, stärker als bisher genutzt werden.“ – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de