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Knake-Werner überreicht „Band für Mut und Verständigung“

Pressemitteilung vom 22.04.2005

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, überreicht am Mittwoch, 27. April 2005, 11.00 Uhr, im Louise-Schroeder-Saal des Berliner Rathauses (Raum 337) in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit das „Band für Mut und Verständigung“ des „Bündnisses der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ (Fototermin). Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Günter Piening, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eröffnet die Veranstaltung im Namen des Bündnisses. Zur 12. Preisverleihung des Bandes hält Knake-Werner die Laudatio und händigt den Preisträgern die Urkunden aus. Zur Bedeutung der Auszeichnung spricht die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverband Berlin, Dr. Sabine Bergmann-Pohl.

Die Jury des „Bündnisses der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ wählte als Preisträgerinnen des Jahres 2004 die Brandenburgerinnen Jana Böttner und Nicole Lüdeking für die Kategorie „Mut“ aus. Beide hatten bei einem Angriff auf zwei Kenianer eingegriffen. Für die Kategorie „Verständigung“ wird die „AG Senegal“ des Gymnasiums auf den Seelower Höhen in Seelow, Kreisstadt des Landkreises Märkisch-Oderland, ausgezeichnet. Weitere Berlinerinnen, Berliner, Brandenburgerinnen und Brandenburger wurden als preiswürdig vorgeschlagen und eingeladen.

Das „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ wurde 1991 nach den ausländerfeindlichen Übergriffen in Hoyerswerda auf Initiative des Landesbezirks Berlin-Brandenburg des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegründet. Das Bündnis lobt seit 1993 alljährlich das „Band für Mut und Verständigung“ als Auszeichnung für Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und Brandenburg aus, die sich couragiert gegen Ausländerfeindlichkeit wenden, Mitbürgerinnen und Mitbürger vor ausländerfeindlichen Gewalttaten beschützt haben oder durch ihre engagierte Arbeit interkulturelle und soziale Verständigung fördern.

Neben Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck gehören dem Bündnis unter anderem die Landesverbände Berlin und Brandenburg der Arbeiterwohlfahrt und des Deutschen Roten Kreuzes, der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, die evangelische und die katholische Kirche sowie die Jüdische Gemeinde zu Berlin an.

Weitere Informationen zum „Band für Mut und Verständigung“ und zum „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ finden Sie auf der DGB-Homepage unter den Adressen [[http://www.respekt.dgb.de/article/archive/48/|http://www.respekt.dgb.de/article/archive/48/]] und [[http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/article/articleview/955/1/5/|http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/article/articleview/955/1/5/]].
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