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Entsorgung von Hausmüll

Pressemitteilung vom 22.03.2005

Aus der Sitzung des Senats am 22. März 2005:

Der Senat hat den von der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, vorgelegten Bericht über den Stand der Umsetzung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit für Berliner Abfälle ab dem Jahr 2005 beschlossen.

Der Bericht verweist auf das vom Senat verabschiedete und dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegte Abfallwirtschaftskonzept, in dem die geplanten Maßnahmen zur weiteren Vermeidung und Verwertung Berliner Siedlungsabfälle detailliert beschrieben werden.
Das Abfallwirtschaftskonzept dokumentiert zudem den aktuellen Stand der Planung und Errichtung neuer Abfallbehandlungsanlagen. Weiterhin werden wesentliche Planungsvorhaben zur Stilllegung und Rekultivierung von Anlagen zur Beseitigung von Siedlungsabfällen aus Berlin dargestellt.

Gemäß der am 1. März 2001 in Kraft getretenen Abfallablagerungsverordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen dürfen ab dem 1. Juni 2005 keine biologisch abbaubaren Abfälle mehr unbehandelt deponiert werden. Siedlungsabfälle müssen somit mechanisch-biologisch oder thermisch vorbehandelt werden.

Mit dem Abfallwirtschaftskonzept wird die Entsorgungssicherheit durch technologische und ökologische Verbesserungen auch nach dem 1. Juni 2005 gewährleistet. Die Verbesserungen sind außerdem ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Ressourcenschonung durch eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Als Folge dieser Umstellung wurden die Abfallentsorgungskosten für die Berliner Haushalte und Gewerbebetriebe erhöht. Am 1. Januar 2005 traten die neuen Entsorgungstarife der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) in Kraft, die zunächst für zwei Jahre Gültigkeit haben. – - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de