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Bundesländer wollen im Laborbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung künftig enger kooperieren

Pressemitteilung vom 01.03.2005

Aus der Sitzung des Senats am 1. März 2005:

Der Senat hat dem von der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner, vorgelegten „Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Laboruntersuchungen im Bereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zwischen dem Land Berlin, dem Land Brandenburg, der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Land Mecklenburg-Vorpommern, dem Land Niedersachsen und dem Land Schleswig-Holstein“ zugestimmt.

Die Anforderungen an Quantität und Qualität der Laboruntersuchungen im Bereich der Lebensmittel-, Tierarzneimittel- und Futtermittelüberwachung wachsen ständig und sind für die Länder eine zunehmende finanzielle Belastung. Um diesen Anforderungen zukünftig gerecht werden zu können, wollen die Länder enger kooperieren.

Die zeitlichen Vorgaben der Europäischen Union zwingen die Länder zu einem schnellen Handeln. Seit dem 1. September 2004 dürfen die Untersuchungen im Rahmen des Nationalen Rückstandkontrollplanes nur mit validierten, d. h. abgesicherten Methoden durchgeführt werden. Dies bedeutet für jedes Bundesland einen erheblichen Untersuchungsumfang und eine Kostenbelastung.

Nur durch kurzfristige Kooperation ist es möglich, mit vorhandenen materiellen und personellen Ressourcen die EU-Vorgaben zu erfüllen. Dazu sollen vor allem Schwerpunktlabore gebildet werden, u. a. auch in Berlin. Die Labore können sich auf ganz bestimmte Untersuchungen spezialisieren und ihre teuren Analysegeräte besser auslasten.

Das Verwaltungsabkommen zwischen den sieben Kooperationspartnern ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur länderübergreifenden Zusammenarbeit.

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Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de