NEUJAHRSEMPFANG: BUNDESPRÄSIDENT EHRT BERLINERINNEN UND BERLINER

Pressemitteilung vom 10.01.2005

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Bundespräsident Horst Köhler hat vier verdiente Berlinerinnen und Berliner zum Neujahrsempfang am 11. Januar 2004 ins Schloss Charlottenburg geladen. Nachfolgend kurze Porträts der Berliner Gäste des Bundespräsidenten:

Marion Klesse war – bevor sie 2003 an die Robert-Bosch-Oberschule wechselte – Lehrerin an der Marienburg-Realschule in Berlin-Wilmersdorf und übte über 25 Jahre das Amt der Vertrauenslehrerin aus. Diese Aufgabe hat sie engagiert zum Wohl der Schülerinnen und Schüler wahrgenommen. Gewaltprävention, Konfliktlösungen, Kriseninterventionen, Suizidverhinderung, Begleiten der Schüler zu Notdiensten, Auseinandersetzungen im Kollegium und mit Behörden waren Herausforderungen, denen sie sich mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz widmete.

Jürgen Klaus Koglin ist seit 1972 Mitglied im Automobil-Club Verkehr (ACV). 1973 übernahm er in der damaligen Landesgruppe die Funktionen des Sportleiters, Schriftführers, Pressesprechers und des stellvertretenden Vorsitzenden. 1989 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Seit 1990 ist Koglin Mitglied des Clubvorstandes und seit 1998 Mitglied des Geschäftsführenden Clubvorstandes des ACV. Außerdem ist er Mitglied im Ausschuss für junge Verkehrsteilnehmer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und seit 1994 auch Vorsitzender der ACV-Kommission für Verkehrspolitik. Er kümmert sich vorrangig um die Verkehrserziehung von jungen Menschen.

Joachim Edwin Werner ist als Musikpädagoge am Paul-Natorp-Gymnasium im Bezirk Tempelhof-Schöneberg tätig und gilt als außerordentlich engagierter Lehrer, der sich insbesondere durch außerunterrichtliche Aktivitäten auszeichnet. Er regte Schüler an, ein Musikinstrument zu erlernen, und richtete entsprechende Arbeitsgemeinschaften für verschiedene Instrumente ein. Werner legte Wert darauf, dass auch ausländische Schüler mitwirken und Proben ihrer Volksmusik darbieten können. Weiterhin gründete er eine Schul-Big-Band, die bei schulischen Veranstaltungen und bei Feierlichkeiten des Bezirks auftritt.

Tetsuo Terasaki startete mit privaten Mitteln vom japanischen Sender TV Asahi aus die Sakura-Campaign/Kirschbaum-Pflanzaktion, deren wesentliches Anliegen die Pflanzung von – mittlerweile über 9000 – Kirschbäumen aus Freude über die deutsch-deutsche Wiedervereinigung an markanten Orten der Teilung ist. Die Sakura-Aktion gilt als Zeichen der Völkerverständigung zwischen Japan und Deutschland. – - – - -

Rückfragen:
Chef vom Dienst
Telefon: 9026-2411
E-Mail: Presse-Information@SKZL.Verwalt-Berlin.de