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Flexiblere Leistungsbedingungen bei Müllabfuhr: Auf gute Nachbarschaft – Gemeinschaftstonne für Eigenheime

Pressemitteilung vom 16.09.2005

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Ab 1. Januar 2006 wird es möglich sein, dass zwei benachbarte Grundstückseigner sich eine Mülltonne teilen, um Gebühren zu sparen. Die Regelung gilt für Tonnen mit 60 und 120 Litern Fassungsvermögen. Diese Änderung der Leistungsbedingungen vereinbarte Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie Aufsichtsratsvorsitzender der BSR, mit dem Unternehmen.

Hintergrund der neuen Regelung: Mit ihren seit Anfang 2005 geltenden Tarifen für die Hausmüllentsorgung kam die BSR der Forderung der Politik nach, ihre Gebühren transparenter und verursachergerechter zu kalkulieren. Das führte allerdings auch dazu, dass die Abfuhr der kleinsten Mülltonne, der 60-Liter-Tonne, stärker anstieg als bei größeren Mülltonnen. Um diesen Effekt auszugleichen, wird es künftig möglich sein, dass sich jeweils zwei Nachbarn eine 60- oder 120-Liter-Tonne teilen.

Voraussetzung hierfür ist, dass sie der BSR eine einheitliche Rechnungsadresse mitteilen und die Bezahlung der Gebühren sicherstellen. Die Mindestmenge, die nicht unterschritten werden kann, beträgt 30 Liter pro Haushalt und Woche. Die BSR arbeitet derzeit an den Details der Umsetzung und wird ihre Kundinnen und Kunden rechtzeitig informieren. Zwei Haushalte, die von zwei 60-Liter-Tonnen auf eine gemeinsame 120-Liter-Tonne umsteigen, können im Standardtarif bei zweiwöchentlicher Leerung zusammen 27,25 € im Quartal sparen.

Dazu erklärt Senator Harald Wolf: „Ich begrüße, dass die BSR meiner Anregung folgt und durch eine flexible Gestaltung ihrer Leistungsbedingungen die Nachbarschaftstonne ermöglicht. So kann der verständliche Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher zu sparen mit einer transparenten Kalkulation und einer umweltgerechten Müllentsorgung vereinbart werden. Auf gute Nachbarschaft!“

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de