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Volkmar Strauch zu den Arbeitsmarktzahlen für Berlin im Juli: „Jobcenter müssen nun die zielgerichtete Betreuung von Arbeitslosen verstärken“

Pressemitteilung vom 28.07.2005

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Die Arbeitslosigkeit in Berlin ist im Juli saisonbedingt gestiegen. Im Juli waren 326.151 Berlinerinnen und Berliner arbeitslos gemeldet. Das sind 3.345 mehr als im Juni dieses Jahres. Die Arbeitslosenquote betrug 19,4 Prozent. Wegen des statistischen Effekts durch Hartz IV (der zusätzlichen Erfassung arbeitsfähiger, ehemals Sozialhilfeempfängerinnen/-empfänger in Arbeitslosengeld II) liegt die Arbeitslosenquote um 1,7 Prozentpunkte höher als im Juli vergangenen Jahres.

Staatssekretär Volkmar Strauch erklärt dazu: „Nach den organisatorischen Schwierigkeiten in der Anfangsphase ist es nun an der Zeit, dass die Jobcenter verstärkt ihrer eigentlichen Aufgabe, der zügigen und zielgerichteten Betreuung und Vermittlung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt, nachkommen. Deshalb begrüße ich den Vorschlag der Bundesregierung, die Kompetenzen der Jobcenter zu erhöhen.

Wir müssen in diesen Sommerwochen unser Augenmerk aber auch besonders auf die Jugendlichen richten, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Der Ausbildungspakt hat die Zahl der angebotenen Plätze wachsen lassen, aber das reicht noch nicht. Ich appelliere an die Berliner Unternehmen, die Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen zu prüfen und wirklich auszuschöpfen.“

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Brigitte Schmidt
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