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Öffentlichkeitskampagne zu EU-Strukturfonds gestartet: Vom Technologiepark bis zum Quartiersmanagement - Wachstum und Beschäftigung durch EU-Förderung

Pressemitteilung vom 21.04.2005

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Volkmar Strauch, hat heute in den Osram-Höfen in Wedding eine neue Öffentlichkeitskampagne des Landes Berlin zu den Auswirkungen der europäischen Strukturfonds vorgestellt. Dabei sagte er unter anderem:

„Die Finanzmittel der europäischen Strukturfonds haben dem Land Berlin bislang eine erfolgreiche Förderpolitik ermöglicht. Erfolgreich war sie vor allem, weil sie auf die regionalen Belange abgestimmt werden konnte. Insgesamt stehen der Stadt im Zeitraum 2000 bis 2006 etwa 1,3 Milliarden Euro Strukturfondsmittel zur Verfügung. Davon entfallen auf den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE rund 766 Millionen Euro und auf den Europäischen Sozialfonds ESF rund 531 Millionen Euro. Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft EAGFL hat für Berlin geringere Bedeutung – er umfasst 7,13 Millionen Euro.

Gerade in der angespannten wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Lage, in der sich Berlin seit 1990 befindet, sind die Ergebnisse, die sich mit den Mitteln der Europäischen Strukturfonds erreichen lassen, nicht hoch genug einzuschätzen.“

Strauch zählt dazu vor allem den Ausbau der Technologiestandorte Adlershof und Buch, die Förderung im Rahmen des Quartiersmanagements in verschiedenen Berliner Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, zahlreiche Projekte der Umweltförderung sowie die Förderung im Bereich der Arbeitsmarktpolitik.

„Berlin kann auch in Zukunft nicht auf die positiven Impulse der Strukturfondsförderung verzichten“, so der Staatssekretär weiter. In diesem Zusammenhang seien die Überlegungen der Europäischen Kommission, in der kommenden Förderphase ab dem Jahr 2007 den Bedürfnissen großer Städte noch stärker Rechnung zu tragen für Berlin besonders wichtig.

Strauch abschließend: „Berlin hat als Metropole mit 3,4 Millionen Einwohnern ein Potenzial, das weit über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt und wichtig ist für die Entwicklung der gesamten Region westlich und östlich der Oder. Gleichzeitig steht Berlin aber auch vor besonderen Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit , Migration und wirtschaftlichem Strukturwandel. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht Berlin auch in der kommenden Förderperiode die Unterstützung der EU-Strukturfonds.“

Staatssekretär Volkmar Strauch schaltete eine „Best-Practice-Datenbank“ im Internet frei, in der beispielhafte, aus EU-Strukturfonds geförderte Projekte in Berlin vorgestellt werden ( [[www.berlin.de/strukturfonds/bestpractice|www.berlin.de/strukturfonds/bestpractice ]] ).

Auf einer DVD und einer CD-ROM werden außerdem je fünf aus EFRE und ESF geförderte Projekte in Filmen, Fotos und Texten vorgestellt. Diese Materialien können ebenfalls unter der Internetadresse der „Best-Practice-Datenbank“ heruntergeladen oder gegen Rückporto bei folgender Adresse bestellt werden:

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Referat I E – Europäische Strukturfondsförderung, Martin-Luther Straße 105, 10825 Berlin

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de