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Zukunftstag für Mädchen mit Rekordbeteiligung in Berlin: Girls’ Day in Berlin – Mitmachen hat Zukunft!

Pressemitteilung vom 20.04.2005

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Der Girls’ Day wird in Berlin immer beliebter: In diesem Jahr bieten Unternehmen, Behörden und Institutionen in der Stadt mehr als 230 Veranstaltungen mit fast 6000 Plätzen an. Der Girls’ Day wird in Berlin und ganz Deutschland am 28. April zum vierten Mal veranstaltet. Er soll Mädchen dazu ermuntern, Ausbildungen in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen, aber auch Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung anzustreben. Denn auf diesen Gebieten sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Heute riefen Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, der Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, die Präsidentin des Bundesverbandes des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, Regina Seidel, der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Dr. Eric Schweitzer und der Präsident der Handwerkskammer Berlin, Stephan Schwarz gemeinsam zur Beteiligung am Girls’ Day auf.

Harald Wolf erklärt dazu: „Als Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen freue ich mich gleich dreifach über das wachsende Interesse am Girls’ Day: Erstens fördert der Aktionstag die Chancengleichheit unter den Geschlechtern. Zweitens leistet der Girls’ Day einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und Berufsausbildung. Und drittens ist die Wirtschaft auf das Potenzial junger Frauen angewiesen – sowohl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich als auch in Führungsfunktionen.“

Als neuer, erfreulicher Trend sei zu beobachten, so Wolf, dass mehr und kleinere Unternehmen als bisher sich am Girls’ Day beteiligten. Wolf: „Das ermöglicht intensivere Betreuung und tiefere Einblicke in den Berufsalltag und steigert die Qualität.“ Außerdem nutzten immer mehr Mädchen den Girls’ Day in dem Sinn, in dem er einst in den USA entstand und begleiteten ihre Mutter oder ihren Vater am Arbeitsplatz.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen beteiligt sich auch am Girls’ Day und ermöglicht rund 60 Schülerinnen Besuche auf dem Biocampus Berlin-Buch, am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Adlershof und in den Studios der Berliner Union Film sowie den Erwerb eines Internetführerscheins.

Bildungssenator Klaus Böger ist selber Gastgeber für den Girls’ Day und gibt zwei jungen Berlinerinnen türkischer Herkunftssprache Einblick in seinen Arbeitsalltag. Böger: „Die überaus positive Bewertung der Teilnehmerinnen am vergangenen Girls’ Day – 90 % Prozent der Schülerinnen beurteilten ihn mit ‚sehr gut’ oder ‚gut’ – zeigt, dass sich die Anstrengungen lohnen. Ich ermuntere ausdrücklich alle Schulen, sich am Girls’ Day zu beteiligen. Dies ist ein Schritt echter und gelebter Emanzipation.“

Das Berliner Aktionsbündnis zum Girls’ Day schreibt in diesem Jahr erstmals drei Schulpreise aus. Lehrerinnen und Lehrer, sowie Schülerinnen und Schüler, die sich besonders für den Girls’ Day engagieren und dies auch schriftlich dokumentieren können, winkt ein Preisgeld in Höhe von 500 EUR. Weitere Informationen bei: Partner Schule-Wirtschaft, Dr. Thomas Nix, Am Schillertheater 4, 10625 Berlin. Dort sind auch weitere Informationen zum Schulwettbewerb erhältlich. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2005.

Für Fragen in letzter Minute wird in den beiden Tagen vor dem Girls’ Day eine Telefon-Hotline geschaltet. Unter der Nummer 308798-12 gibt es Informationen zu Aktionen und freien Plätzen. Informationen im Internet gibt es unter: [[http://www.girls-day.de|http://www.girls-day.de]]

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de