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Arbeitssenator Wolf zu den Arbeitsmarktzahlen für Berlin im März: „Berliner Unternehmen schaffen wieder neue Jobs“

Pressemitteilung vom 31.03.2005

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Im März diesen Jahres waren 328.476 Berlinerinnen und Berliner arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug damit 19,4 Prozent. Dies bedeutet eine leichte Verringerung in der Arbeitslosenstatistik gegenüber dem Vormonat Februar 2005 um 2.619 (0,8 %). Das entspricht im Wesentlichen dem Bundestrend. Ende März waren bei den Berliner Arbeitsagenturen 14.065 offene Stellen gemeldet. Damit kamen auf einen angebotenen Arbeitsplatz 23 registrierte Arbeitssuchende.

Arbeitssenator Harald Wolf dazu: “Die Frühjahrsbelebung hat eingesetzt, Berliner Unternehmen schaffen wieder reguläre Arbeitsplätze. Doch das reicht bei weitem nicht aus, die Massenarbeitslosigkeit nachhaltig ab- und den ersten Arbeitsmarkt auszubauen. Alle Appelle an die Unternehmen zu weiteren Investitionen laufen indessen ins Leere, wenn nicht gleichzeitig die Nachfrageseite gestärkt wird. Könnten z.B. Menschen mit niedrigem Einkommen über höhere Summen frei verfügen, würde dies einen Konsumschub hervorrufen. Deshalb schlage ich vor, dass wir solche Jobs attraktiver machen, indem man die Sozialabgaben aus Steuermitteln finanziert. Wenn wir einfache Tätigkeiten von den Sozialbeiträgen freistellen und stattdessen aus Steuermitteln bezahlen, ergäbe sich Spielraum zur Erhöhung der Nettoeinkommen für die Beschäftigten und zur Senkung der Arbeitskosten für die Unternehmen.“

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Christoph Lang
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