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Kultursenator einig mit Bundestagsbeschluss zum Mauergedenken in Berlin

Pressemitteilung vom 01.07.2005

Der Berliner Kultursenator Dr. Thomas Flierl begrüßte nachdrücklich den Beschluss des Deutschen Bundestages zum Mauergedenken vom 30. Juni 2005:

„Durch die frühzeitige Einbeziehung der Antragsteller sowie der Beauftragten für Kultur und Medien in die Erarbeitung des Berliner Mauerkonzeptes gibt es – wie die Anhörung im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages am 15. Juni 2005 gezeigt hat -, keine Differenz zwischen den Überlegungen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages und denen in Berlin. Wir sind uns darin einig, dass der neue U-Bahnhof Brandenburger Tor die Geschichte des Brandenburger Tores und seiner Umgebung mit Schwerpunkt auf der Nachkriegsgeschichte vorstellen wird, dass an der Oberfläche durch eine künstlerische Markierung der Ort bezeichnet und durch mediale Informationssäulen im Umkreis des Tores auf den Ort der Information, auf die übrigen Mauerorte in Berlin und insbesondere auf die nur drei Bahnstationen entfernt liegende Gedenkstätte Bernauer Straße verwiesen wird. Es ist sehr erfreulich, dass der Deutsche Bundestag sich hinter die Überlegung meines Mauerkonzeptes stellt, dass die Bernauer Straße der zentrale Ort der Erinnerung an die Berliner Mauer und ihre Opfer sein soll und dieser sowohl hinsichtlich der Darstellung der Geschichte der Mauer wie auch hinsichtlich eines stärkeren individuellen Gedenkens an die Opfer zu qualifizieren ist. An der Sicherung der dafür erforderlichen Grundstücke im Bereich zwischen Nordbahnhof und Brunnenstraße sowie an der Ausarbeitung des inhaltlichen Konzeptes wird derzeit mit großem Nachdruck gearbeitet, um am 31. Oktober 2005 dem Berliner Abgeordnetenhaus meine am 18. April mit allseitiger Zustimmung vorgestellten ersten Überlegungen in Form eines Gesamtkonzeptes vorlegen zu können.

Angesichts der breiten Zustimmung erwarte ich, dass trotz der vorgezogenen Neuwahl des Deutschen Bundestages und der anstehenden neuen Regierungsbildung der Bund entsprechend der nationalen Bedeutung der Berliner Mauer und der vom Bundestag unterstützten Maßnahmen maßgeblich die Finanzierung der Umsetzung des Berliner Mauerkonzeptes mitträgt.“

Rückfragen:
Rainer E. Klemke
Telefon: 90 228 540
E-Mail: rainer.klemke@senwfk.verwalt-berlin.de