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Wissenschaftssenator Flierl: Endlich grünes Licht für die Exzellenzinitiative

Pressemitteilung vom 23.06.2005

In der heutigen Sitzung der Ministerpräsidenten-Konferenz ist der Durchbruch für die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geschafft worden.

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl : „Die Berliner Universitäten haben ausgezeichnete Chancen im Wettbewerb um die Mittel der Exzellenzinitiative. Wir werden sie durch eine Kofinanzierung unterstützen und damit wiederholt deutlich machen, dass wir Prioritäten in der Wissenschaftspolitik setzen. Berlin ist finanziell arm, aber reich an wissenschaftlichen Potenzialen. Deshalb sind wir besonders daran interessiert, zusätzliche Mittel für die Universitäten einzuwerben.“

Die Regelungen der Initiative sehen eine 25% Kofinanzierung durch das jeweilige Land vor. Der Berliner Senat hat bereits im Dezember 2004 eine Beteiligung des Landes an der Exzellenzinitiative beschlossen. Die Höhe der Kofinanzierung ist vom Erfolg der Universitäten abhängig und würde z.B. bei einem Gesamtvolumen von 36 Mio. € eine landesseitige Kofinanzierung von 9 Mio. € betragen : für die Förderung einer Universität in der Förderlinie „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“ mit 21 Mio. € und mehreren Graduiertenschulen mit jeweils 1 Mio. € sowie Exzellenzclustern mit je 6,5 Mio. € und einem pauschalen Zuschlag in Höhe von 20% für die Programmkosten. Der genaue Betrag kann erst nach Abschuss der Wettbewerbsrunde ermittelt werden.

Wissenschaftssenator Thomas Flierl: „Die Ministerpräsidenten haben sich in ihrem heutigen Beschluss dazu verpflichtet, die Finanzierung in ihre Haushaltsentwürfe für die Jahre 2006 bis 2010 bzw. 2011 einzustellen. Jetzt ist der Bund am Zug, seine Zusagen einzuhalten.
Mit dieser Initiative können wir auch einen großen Schritt in die Richtung gehen, die Forschung innerhalb und außerhalb der Universitäten wieder enger zusammenzuführen. Gerade das wird in letzter Zeit häufig von Experten gefordert und könnte in Berlin dazu führen, die institutionell bislang unverbundenen Forschungskompetenzen noch stärker zu bündeln. Berlin ist ein idealer Standort mit seinen starken Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, solche Exzellenzcluster weiterzuentwickeln.“

Rückfragen:
Dr. Brigitte Reich
Telefon: 90 228 204
E-Mail: brigitte.reich@senwfk.verwalt-berlin.de