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Keine Ausstellungen im Palast

Pressemitteilung vom 21.03.2005

Der Gemeinsame Ausschuss (GA) des Hauptstadtkulturfonds (HKF) hat heute erneut über geplante Ausstellungsprojekte im Palast der Republik beraten.
Die Vertreter des Bundes und des Landes Berlin stellten zunächst übereinstimmend fest, dass die im Februar getroffene Entscheidung für ein solches Ausstellungsprojekt der Stiftung Stadtmuseum den Regeln der Entscheidungsfindung im GA entsprochen hat. Die Entscheidung selbst stand unter dem Vorbehalt, dass Kooperationspartner, wie die Bundeszentrale für politische Bildung, für ein solches Projekt gewonnen werden können. Diese Kooperation ist durch den nunmehr erklärten Verzicht der Bundeszentrale für politische Bildung nicht zustande gekommen.
Der Gemeinsame Ausschuss hat deshalb heute beschlossen, dieses Ausstellungsprojekt im Palast der Republik nicht zu fördern. Da es keinen Generalmieter für die kulturelle Zwischennutzung im Palast der Republik geben wird, halten die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses Ausstellungen im Palast der Republik angesichts der geforderten monatlichen Mietzahlungen von 25.500 Euro, die erklärtermaßen nicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds beglichen werden dürfen, grundsätzlich für nicht realisierbar.
Die übrigen im Februar getroffenen Entscheidungen des Gemeinsamen Ausschusses zur Förderung kultureller Projekte im Palast der Republik ( Ruedi Häusermann „Orchesterprojekt der Opern“; End of Souveranity; Gesine Dankwart „Palastmitarbeiter“ und William Forsythes „Bungee Castle“) wurden erneut bestätigt.

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Torsten Woehlert
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