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Kunstwettbewerb „ Gedenkort für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“

Pressemitteilung vom 15.03.2005

Mit einem Kolloquium im Abgeordnetenhaus von Berlin wird am 7. und 8. April 2005 der Kunstwettbewerb „ Gedenkort für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ eröffnet.

Das Kolloquium richtet sich an die zum Wettbewerb eingeladenen Künstlerinnen und Künstler, an die Fachöffentlichkeit aus Kunst und Politik sowie interessierte Mitglieder der schullesbischen Community.

Die zweitägige Veranstaltung dient der inhaltlichen Vorbereitung des Wettbewerbes, der noch in diesem Jahr entschieden werden soll. Dabei wird die politische Bedeutung des Gedenkorts für die Bundesrepublik Deutschland ebenso diskutiert werden wie die Erwartungen der schwul/lesbischen Community an das Erinnerungszeichen und sein Verhältnis zu den authentischen Orten, wie beispielsweise der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen.

Am 12. Dezember 2003 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, in Berlin-Mitte einen Gedenkort für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen einzurichten. Die Form des dritten Denkmals, das in der Nähe des Reichstagsgebäudes an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, soll in einem künstlerischen Wettbewerb gefunden werden. Auslober des Wettbewerbs ist das Land Berlin im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und in Abstimmung mit dem Lesben und Schwulenverband Deutschland e.V. (LSVD) und der Initiative „Der homosexuellen NS-Opfer gedenken“.

Rückfragen und Anmeldung beim Berliner Forum f. Geschichte u. Gegenwart e.V. unter info@bfgg.de

Rückfragen:
Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: Torsten.Woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de