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VERKEHRSTECHNISCHE SICHERHEIT HAT HÖCHSTE PRIORITÄT

Pressemitteilung vom 28.07.2005

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Die für den 7. September 2005 geplante Inbetriebnahme des Tiergartentunnels im Zuge der B 96 muss um mehrere Wochen verschoben werden. Insbesondere das Herzstück der Sicherheits- und Verkehrstechnik, der sogenannte “Dirigent” konnte nicht fristgemäß zum 27. Juli 2005 durch die beauftragte Firma installiert werden. Damit kann das Zusammenspiel der sicherheitsrelevanten betriebs- und verkehrs-technischen Anlagen nicht mehr bis zur geplanten Eröffnung getestet werden. Senatorin Ingeborg Junge-Reyer hat deshalb entschieden, dass erst nach erfolgreicher Installation und nach einer notwendigen mehrwöchigen Testphase der Tunnel eröffnet wird: “Wir wollen, dass das eingebaute Sicherheitssystem für unseren Tunnel auch fehlerfrei funktioniert. Erst wenn diese computergestützte Sicherheits- und Verkehrstechnik vollständig programmiert und installiert ist und sich während einer Testphase bewährt hat, werden wir den Tunnel in Betrieb nehmen.”

Die im Tiergartentunnel eingebaute Sicherheits- und Verkehrstechnik wird ein Sicherheitsmanagement auf höchstem Niveau ermöglichen. Neben der Dosierung des Verkehrs mit dem Ziel eines homogenen Verkehrsflusses werden bei Meldungen der Betriebstechnik, seien es Brandmeldungen, CO-Überschreitungen, Personen im Tunnel, Fluchttüröffnungen oder liegen gebliebene Fahrzeuge die notwendigen Signalschaltungen bis hin zur Tunnelsperrung automatisch eingeleitet und überwacht.
Die vernetzten Module dieser Sicherheits- und Verkehrstechnik werden vom Herzstück des Systems, dem sogenannten “Dirigenten” gesteuert.

Rückfragen:
Petra Rohland
Telefon: 9012-5800
E-Mail: petra.rohland@senstadt.verwalt-berlin.de