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„PACK´ DIE BADEHOSE EIN, ..... UND DANN NICHTS WIE RAUS ZUM WANNSEE“

Pressemitteilung vom 20.04.2005

Die Senatsverwaltung für Stadentwicklung teilt mit:

Fahrradroute zwischen Schlossplatz und Glienicker Brücke eröffnet
Dieser Schlager, gesungen von Conny Froboess Anfang der 50 er Jahre, ist auch heute noch aktuell und könnte das Motto sein für die neu ausgeschilderte „Wannseeroute“, welche heute durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, eröffnet wird.
Zur Sicherstellung der Mobilität der Stadt ist der Radverkehr ein wichtiger Mosaikstein im Verkehrssystem. Er ist kostengünstig, flächensparend und umweltfreundlich. Seine Förderung ist daher ein besonderes Anliegen der Berliner Verkehrspolitik. Wichtige Aspekte der Radverkehrsförderung sind neben dem Ausbau des Fahrradroutennetzes auch die Verbesserung der Abstellmöglichkeiten, die Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Mobilitätserziehung und die Verkehrssicherheit. Sie stellt damit ein komplexes System dar.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Die „Wannseeroute“ ist die erste von insgesamt 20 Fahrradrouten, die in den nächsten Jahren in Berlin baulich hergerichtet und beschildert werden sollen. Mit ihren etwa 28 km ist sie eine der längsten und interessantesten Fahrradrouten in Berlin und verbindet nicht nur das ehemalige Ostberlin mit dem ehemaligen Westberlin, sondern auch die historische Mitte Berlins mit den Gründerzeitquartieren, den Villenvororten und Naherholungsgebieten im Südwesten der Stadt. Sie beginnt am Schlossplatz im Zentrum der Stadt und endet in der preußischen Schlösser- und Parklandschaft an der Glienicker Brücke. Hier – am Havelübergang nach Potsdam – hat die Berliner Radroute Anschluss an das Radroutennetz des Landes Brandenburg. Ich hoffe, dass zukünftig viele FahrradfahrerInnen diese Route nutzen werden.“
Die schrittweise bauliche Herrichtung und Beschilderung des Berliner Fahrradroutennetzes ist ein wichtiger Baustein des Systems Radverkehrsförderung. Wichtige Orte der Stadt werden mit einander verbunden und die künftig stadtweit gleiche Beschilderungssystematik wird die Orientierung der Radfahrer erheblich erleichtern. Im Interesse einer hohen Verkehrssicherheit werden die beschilderten Radrouten überwiegend durch ruhige Nebenstraßen, Grünverbindungen und über Uferwege geführt. Lassen sich im Einzelfall Wegeschnitte über das Straßenhauptnetz nicht vermeiden, so werden sichere Radverkehrsanlagen angelegt.
Das Berliner Fahrradroutennetz besteht aus 12 Sternrouten, die – jeweils am Schlossplatz beginnend – strahlenförmig bis in die Außenbezirke verlaufen. Sie sind durch einen Innen- und einen Außenring, bestehend aus je vier Segmenten, untereinander verknüpft. Dazwischen werden netzergänzende Nebenrouten eingehängt. Darüber hinaus tragen drei überregionale Radwege, der Europaradweg R 1 (Calais-St. Petersburg) und die Radfernwege Berlin-Usedom und Berlin-Kopenhagen sowie der Berliner Mauerweg zu einer Verdichtung des Fahrradroutennetzes bei.
Noch im Jahr 2005 soll die Beschilderung von weiteren 6 Fahrradrouten planerisch vorbereitet und zumindest in Teilen baulich hergerichtet und beschildert werden. Wie für die heute in Betrieb gehende „Wannseeroute“ wird für jede fertiggestellte Radroute ein Flyer mit dem genauen Routenverlauf, Wissens- und Sehenswertem an der Strecke und Informationen rund um das Berliner Fahrradroutennetz erarbeitet und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Der Flyer zur „Wannseeroute“ liegt ab Mittwoch, dem 20. April 2005, an folgenden Stellen zur kostenfreien Abholung bereit:
· Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Dienstgebäude Württembergische Straße 6, 10707 Berlin / Foyer (Pförtner)
· Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Dienstgebäude Am Köllnischen Park 3, 10173 Berlin / Foyer (Pförtner)
· Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Dienstgebäude Behrenstraße 42, 10117 Berlin / Info-Center

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012-5800
E-Mail: Manuela.Damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de