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STIER AUF DEM ALBOINPLATZ RESTAURIERT - SCHÖNHEITSKUR NACH 68 JAHREN

Pressemitteilung vom 31.03.2005

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Am 4. April um 11.00 Uhr werden Landeskonservator Jörg Haspel und der Baustadtrat des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, Gerhard Lawrentz, den Stier auf dem Alboinplatz in Berlin-Schöneberg nach zweijähriger Restaurierung der Öffentlichkeit übergeben.

Der Bildhauer Paul Mersmann schuf die neun Meter lange und über 7 Meter hohe Großplastik 1934-1936 im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprogramms für Künstler.
Auf dem im Frühling 1937 eingeweihten Stier wuchsen bereits kleine Bäume, und die Rüdersdorfer Kalksteine, aus denen die gesamte Monument besteht, waren brüchig. Kriegsschäden waren in der Vergangenheit unsachgemäß in Beton ergänzt worden. Der aus Ziegelsteinen aufgemauerte Kern zog zudem Feuchtigkeit an, was zum Verlust vieler Steine im Sockelbereich geführt hat.

Der Berliner Bildhauer und Restaurator Hans Starcke hat verrostete Armierungen durch nicht rostenden Stahl ausgetauscht und über 2.000 Steine ausgebessert oder durch originales Material ersetzt. Stier und Sockel wurden außerdem mit einem Stein- und Graffitischutz versehen. Die Restaurierungskosten in Höhe von rund 130.000 € trägt die Gartendenkmalpflege des Landesdenkmalamtes.

Die Platzflächen um den Stier und die angrenzenden Mauern konnte der Bezirk inzwischen mit eigenen Kräften sanieren.

Der von Erwin Barth geschaffenen Alboinplatz soll in den nächsten Jahren in eigener Regie des Bezirkes schrittweise instandgesetzt werden.

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012-5800
E-Mail: Manuela.Damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de