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Verleihung des Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen an 193 ehrenamtliche Helfer durch Innensenator Dr. Ehrhart Körting

Pressemitteilung vom 02.11.2005

- Sperrfrist 19.00 Uhr -

Innensenator Dr. Ehrhart Körting hat heute im Festsaal des Berliner Rathauses im Rahmen einer Feierstunde Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe des Malteser-Hilfsdienstes und des Technischen Hilfswerkes (THW) für ihre ehrenamtliche Arbeit mit dem Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Bei dem diesjährigen Festakt hat der Innensenator 47 Ehrenzeichen für eine 25-jährige und 18 Ehrenzeichen für eine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz vergeben.

Für ihre 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit erhielten darüber hinaus 125 Helfer ihre Ehrenzeichen im Auftrag von Senator Dr. Körting durch die einzelnen Organisationen.

Folgende drei Personen wurden in diesem Jahr für besondere Verdienste mit der Sonderstufe des Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet:

Kai Birke startete seine THW-Karriere im September 1982 mit seinem Eintritt ins THW als Junghelfer. Seit 2001 ist er Teilprojektleiter und Mitorganisator für die Repräsentationsveranstaltungen für die Mitglieder des Deutschen Bundestages im Berliner Reichstag und opfert neben seiner Tätigkeit als selbständiger Bauunternehmer nach wie vor zahllose ehrenamtliche Stunden für das THW. Bei allen großen Einsatzgeschehen der letzten Jahre, z. B. dem Oderhochwasser im Jahre 1997, dem Elbehochwasser im Jahre 2002 oder auch bei der Gasexplosion in der Lepsiussraße in Berlin-Steglitz hat er seine Arbeit im THW immer über seine privaten Interessen gestellt.

Detlev Habermann ist im November 1979 in die Freiwillige Feuerwehr Suarez eingetreten und stets durch sein großes Engagement aufgefallen. Zu den bedeutendsten Einsätzen seiner bisherigen Dienstzeit zählen der Einsturz der Kongresshalle, die Bombenexplosionen im Maison de France und der Diskothek La Belle, das Feuer im Hotel Kurfürstendamm 189, die Einsätze bei Oder- und Elbehochwasser, die Gasexplosion in Berlin-Steglitz sowie jüngst der Großbrand im Reifenlager Schmöckwitz. Im März 2005 wurde Habermann zum ständigen Vertreter des Landesbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr gewählt.

Hans-Joachim Schmidt kam im Jahre 1963 zur Freiwilligen Feuerwehr Rudow und blieb damit einer Familientradition treu, nachdem bereits sein Großvater einer der Mitbegründer der Rudower Feuerwehr war und sein Vater dort großen Anteil am Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg hatte. Seine nahezu 500 Einsatzstunden, die er ehrenamtlich pro Jahr in seiner 42-jährigen Amtszeit bis zum 1. August 2005 in seiner Freizeit ableistete, zeigen sein Engagement, das vom Zufall auch dadurch belohnt wurde, dass er – verglichen mit allen Anderen – die meisten Kinder im Rettungsfahrzeug zur Welt brachte, was ihm unter Kollegen den Ehrentitel „Rudower Storch“ einbrachte.

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Martin Steltner
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