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Senatorin Knake-Werner: Arbeit der Berliner Patientenbeauftragten zeitigt Erfolge

Pressemitteilung vom 17.11.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Mehr Information und mehr Transparenz für die Patientinnen und Patienten: Dafür setzt sich die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner intensiv und mit großem Erfolg ein. Als eines der schon sichtbaren, positiven Resultate ihrer Arbeit veröffentlicht das Vivantes-Klinikum heute Kennzahlen, die über die Qualität der Brustkrebsbehandlung im Zentrum für Brusterkrankungen im Vivantes Klinikum am Urban Auskunft geben. Diese Veröffentlichung, die für die Patientinnen mehr Informationen als die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichte enthält, geht zurück auf die Anregung der Berliner Patientenbeauftragten.

Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner zeigt sich erfreut darüber, dass die Arbeit von Karin Stötzner so schnell und so deutlich zum Nutzen der Patientinnen und Patienten in Berlin Ergebnisse zeitigt. „Patientinnen und Patienten brauchen mehr Transparenz und Information über Angebote und Leistungen des Gesundheitswesens. Auf diesem Feld arbeitet unsere Berliner Patientenbeauftragte sehr erfolgreich. So haben die Vivantes-Kliniken und das Universitätsklinikum Charité die Anregungen der Patientenbeauftragten aufgegriffen und machen ihr Leistungsangebot für die Patienten künftig transparenter. Die Kliniken nehmen damit Bezug auf Anforderungen an die Qualitätsberichte, die die Berliner Patientenbeauftragte nach Diskussionen mit Selbsthilfeorganisationen in bisher einmaliger Weise aus Patientensicht formuliert hat. Die Qualität unseres Gesundheitswesens wird sich insgesamt weiter verbessern, wenn sie konsequent auch aus der Perspektive der Patienten betrachtet wird.“

Zum anderen habe Karin Stötzner einen Arbeitskreis zum Thema Qualität und Transparenz in den Kliniken initiiert, der im Dezember zum ersten Mal zusammen kommt. In diesem Gremium arbeiten wichtige Krankenhausträger Berlins mit. Hier will die Patientenbeauftragte mit den Trägern ins Gespräch darüber zu kommen, wie Leistungen und Qualität immer mit dem Blick aus der Patientenperspektive besser dargestellt werden können. „Dies ist ein Novum in der Bundesrepublik. Die Berliner Patientenbeauftragte ist mit ihrer Arbeit wegweisend,“ wertet Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner.

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