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Zum Cloppenburger Fleischskandal: Nach Berlin geliefertes Fleisch bisher ohne Beanstandungen

Pressemitteilung vom 07.11.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Am Donnerstag, dem 03. November 2005, wurde nachmittags aufgrund einer telefonischen Mitteilung der Cloppenburger Ermittlungsbehörde auch bei einem Berliner Großhändler eine Geflügelfleischlieferung überprüft und rund 1,5 Tonnen sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass der Lastruper Lieferant bei diesem nach Berlin gelieferten Fleisch Gewichtsmanipulationen durch Einspritzen von Wasser vorgenommen hat.

Am 04. November 2005 früh sind sechs Proben zur Untersuchung auf Verderb und Fremdwassergehalt entnommen worden. Nach Aussage unserer Untersuchungseinrichtung Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) besteht aufgrund der sensorischen Untersuchung (Verderb) kein Grund zur Beanstandung. Die Ergebnisse der Untersuchungen auf Fremdwassergehalt liegen voraussichtlich am Donnerstag vor.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
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