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Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner: Altenpflege für Migrantinnen und Migranten öffnen!

Pressemitteilung vom 07.11.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

„Die Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe müssen zukünftig stärker auf die besonderen Bedürfnisse und die individuellen Lebenserfahrungen der älteren Migrantinnen und Migranten ausgerichtet sein. Nur so kann ihr gleichberechtigter Zugang zu den Institutionen und ihre gleichwertige Versorgung erreicht werden. Diesen Weg müssen wir konsequent verfolgen, um Menschen mit Migrationshintergrund in die Altenhilfe zu integrieren.“

Das erklärt die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner heute zum Abschluss der „Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe“ in Neukölln. Die bundesweite Kampagne wurde mit dem Ziel initiiert, ältere Migrantinnen und Migranten dabei zu unterstützen, möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben zu führen und bei Bedarf Leistungen der Altenhilfe in Anspruch nehmen zu können. Mehr als 60 Organisationen und Verbände haben die Kampagne unterstützt. Die Senatorin erklärt auf der heutigen Abschlussveranstaltung im Haus des Älteren Bürgers in Neukölln, die Kampagne habe Türen geöffnet und das Thema erfolgreich nach vorn gebracht.

„Gerade in Berlin ist die Orientierung auf eine kultursensible Altenhilfe von besonderer Bedeutung, schließlich sind ältere Migrantinnen und Migranten eine der am stärksten anwachsenden Bevölkerungsgruppen in der Stadt. Ältere Migrantinnen und Migranten werden damit für das System der Altenhilfe ein stärkeres Gewicht erhalten. Auch die einst Zugewanderten haben ein Recht darauf, dass auch im Alter ihre individuellen Prägungen und Ansprüche ernst genommen werden. Akteure der Altenhilfe sind gefordert, ihr Leistungsangebot und ihr Erscheinungsbild kultursensibel auszurichten, so dass es den Bedürfnissen aller Berlinerinnen und Berliner gerecht wird.

Wir unterstützen den Prozess der interkulturellen Öffnung der Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe schon seit langem, auch in unseren Leitlinien der Politik für Senioren und Seniorinnen ist er festgeschrieben. Berlin verfügt insgesamt über gute Grundlagen für den weiteren Weg zu einer interkulturellen Öffnung der Altenpflege und der sozialen Dienste für ältere Migrantinnen und Migranten. Die Kampagne hat wesentlich dazu beigetragen, die Öffentlichkeit und die Dienste und Einrichtungen der Einrichtungen für eine kultursensible Altenhilfe zu mobilisieren.“

Rückfragen:
Regina Kneiding
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