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Senatorin Dr. Knake-Werner: Für den Katastrophenfall gut vorbereitet sein!

Pressemitteilung vom 15.09.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute morgen hat die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner das 6. Berliner Katastrophenschutzforum auf dem WISTA-Gelände in Adlershof eröffnet. Das Forum wird vom Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) seit dem Jahr 2000 regelmäßig veranstaltet. Fachleute von Feuerwehr, Polizei, Rettungs- und Hilfsorganisationen, aus Krankenhäusern, Bundeswehr, Ministerien, Betrieben und Katastrophenschutzbehörden erörtern auf diesem Forum einen möglichen Ernstfall in einer Großstadt wie Berlin und die weitere Verbesserung des Katastrophenschutzes.

Die Senatorin erläutert zu Beginn des Forums, wie verletzlich unsere hochentwickelte, auf engem Raum zusammenlebende Gemeinschaft ist. „Gerade in einer Großstadt kann ein Störfall schnell zu einem Großschadensereignis werden. Sehr schnell ist eine erhebliche Anzahl von Menschen gefährdet, verletzt oder erkrankt. Naturkatastrophe, Seuchenausbruch, Terroranschlag, Chemie-Störfall, Großrechnerabsturz oder ein Großbrand – ein viele Menschen betreffender Schadensfall erfordert innerhalb kürzester Zeit effektivsten Einsatz. Die Menschen auch in unserer Stadt erwarten zu Recht, dass der Staat in Katastrophenfällen schnell reagiert, sie informiert und ihnen hilft. Katastrophenfälle in anderen Teilen der Welt, die sich in letzter Zeit häufen, zeigen, wie wichtig es ist, dass der Staat mit seinen Institutionen, aber auch vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern reagieren und helfen kann. Da gilt es, entsprechend vorbereitet zu sein. Wir sind ständig dabei, unsere Katastrophenvorsorge zur überprüfen und zu verbessern. Die Katastrophenschutzbehörden haben Katastrophenschutzpläne und externe Notfallpläne erarbeitet. Die Pläne liegen bereit, denn eine vorausschauende Planung kann die Ausdehnung eine Katastrophe möglicherweise sogar weitgehend vermeiden. Zur Prävention gehören auch Katastrophenschutzübungen der verschiedenen Gewerke, die in Berlin regelmäßig stattfinden. Erst in dieser Woche wurde als Ernstfall ein möglicher Brand in einer U-Bahn geprobt.

Mit dieser Veranstaltung des LAGetSi haben wir in Berlin ein Forum, das Experten eine Kommunikationsplattform bietet, um die Gefahrenvorsorge weiter zu verbessern. Je enger und besser Abstimmung und Verzahnung der mit dem Katastrophenschutz betrauten Behörden sind, desto schneller und zielgenauer kann ein jederzeit mögliches Katastrophenszenarium abgewendet oder bekämpft werden,“ so Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner zur Eröffnung des Forums.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
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