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Strategische Kooperation von Charité und Vivantes im Interesse der Gesundheitsstadt Berlin

Pressemitteilung vom 27.04.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz sowie für Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilen mit:

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Vivantes GmbH werden ein Konzept für eine strategische Kooperation der beiden landeseigenen Gesundheitsunternehmen erarbeiten. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Workshops der Senatorin für Gesundheit, Dr. Heidi Knake-Werner, des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, sowie des Senators für Finanzen, Dr. Thilo Sarrazin, mit den Vorständen von Charité und Vivantes. Die Gespräche waren von der gemeinsamen Überzeugung geleitet, dass von einer strategischen Kooperation Charité, Vivantes und das Land Berlin profitieren können.

Die Senatoren und Vorstandsmitglieder verständigten sich auf einen umfassenden Austausch der medizinischen Leistungsdaten als Grundlage für eine optimierte Arbeitsteilung von Charité und Vivantes in der Gesundheitsstadt Berlin. „Auf dieser Grundlage werden die beiden Unternehmen ein Konzept für eine strategische Kooperation unter den Bedingungen sich verändernder Gesundheitsmärkte entwickeln“, erklärt Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner. Dabei werde von den Unternehmenskonzepten von Charité und Vivantes sowie der indikativen Rahmenplanung der Senatsverwaltung für Gesundheit ausgegangen.

Die Aufsichtsräte der beiden landeseigenen Unternehmen werden gebeten, die Vorstände mit der Erarbeitung eines solchen Konzepts zu beauftragen. „Für die Auswertung der Leistungsdaten, die Erarbeitung des strategischen Kooperationsprojekts sowie die Umsetzung der vereinbarten Zusammenarbeit werden die Vorstände den Aufsichtsräten im Rahmen eines vereinbarten Zeitplans berichten“, unterstreicht Wissenschaftssenator Dr. Flierl, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Charité ist.

Die Vorstände erhalten einen Prüfauftrag, welche Formen der Zusammenarbeit im Servicebereich, wie z. B. auf den Gebieten Abrechungs- und Mahnwesen, Fort- und Weiterbildung des Personals sowie im medizinischen Bereich, möglich seien.
„Die weiteren Gespräche werden mit dem Ziel geführt, den Häusern von Vivantes baldmöglichst den Status akademischer Lehrkrankenhäuser der Charité zu geben,“ kündigt darüber hinaus der Dekan der Medizinischen Fakultät der Charité, Prof. Dr. Martin Paul, an.
„Wir gehen mit großen Erwartungen und ohne irgendwelche thematischen Beschränkungen in alle weiteren Gespräche. Denn wir brauchen am Ende ein Kooperationskonzept, das dem Wohl der Patienten, der beiden Unternehmen, des Landes Berlin und der Krankenkassen dient“, betonte Wolfgang Schäfer, Vorsitzender der Vivantes-Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat von Vivantes werde dem geplanten Verfahren in seiner morgigen Sitzung zustimmen.

Rückfragen:
Dr. Brigitte Reich
Telefon: 9022-8204
E-Mail: Reich@SenWFK.verwalt-Berlin.de@