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Großes Engagement für strahlengeschädigte weißrussische Kinder

Pressemitteilung vom 04.04.2005

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Für Familien in der weißrussischen Stadt Mogilow ist Eberhard Kluge eine wichtige und bekannte Persönlichkeit. Seit nunmehr 10 Jahren kümmert sich der Berliner aufopferungsvoll um die Kinder aus Mogilow, die nach der Katastrophe in Tschernobyl schwere Schädigungen erlitten. Für dieses Engagement wird Eberhard Kluge jetzt ausgezeichnet. Die Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Dr. Heidi Knake-Werner überreicht dem Pensionär am Mittwoch Abend den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – Ordensstufe Verdienstmedaille.

Eberhard Kluge hat 1995 den „Verein zur Förderung gesundheitsgeschädigter und hilfloser Kinder in Mogilew (Weißrussland) e. V.“ gegründet. Seitdem hat er 25 Transporte mit Hilfsgütern für Kinderheime, das Kinderkrankenhaus, ein Sozialheim, eine Grundschule sowie für verschiedene andere Einrichtungen in Mogilew organisiert und persönlich begleitet. Senatorin Knake-Werner gratuliert Eberhard Kluge zu der hohen Auszeichnung und würdigt seinen herausragenden Einsatz für die Menschen in Mogilew. „Dank seines Einsatzes konnten nicht nur viele bedürftige Familien, Schulen und Kindereinrichtungen der Stadt rund 300 Kilometer östlich von Minsk mit dringend gebrauchten Hilfsgütern ausgestattet werden.

Eberhard Kluge hat außerdem strahlengeschädigten schwerkranken Kindern medizinische Behandlungen in einem Berliner Krankenhaus ermöglicht. Er organisiert Ferienaufenthalte für Kinder aus Mogilew in Berlin. All das wäre nicht möglich, würde Eberhard Kluge nicht äußerst engagiert und erfolgreich um finanzielle Unterstützung und Spenden werben. Es ist ihm gelungen, die von ihm persönlich in Mogilew gewonnenen Eindrücke von der Not und der Hilfsbedürftigkeit der dortigen Bevölkerung vielen Menschen hier näher zu bringen und Spenden zu akquirieren. Die Hilfe von Herrn Kluge für die Menschen in Weißrussland trägt in herausragender Weise zur Verständigung zwischen unseren Völkern bei und verdient hohe Anerkennung. Darüber hinaus setzt er sich als Leiter des Förderkreises des `Vereins für Jugendhilfe und seiner Werkstatt für behinderte Menschen` seit vielen Jahren für die Lebensgestaltung behinderter Menschen hierzulande ein,“ begründet die Senatorin die Auszeichnung.

Die Ordensverleihung findet statt am Mittwoch, dem 6. April 2005, um 17.00 Uhr im Clubraum der evangelischen Kirchengemeinde Felsen, Titiseestraße 7, in 13469 Berlin-Waidmannslust.

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
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