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Berlin, London und Rom überprüfen ihre Flüchtlingspolitik – Erste Ergebnisse

Pressemitteilung vom 08.03.2005

Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration informiert:

Seit Juli 2003 haben die Hauptstädte Berlin, Rom und London das Projekt Europa – Land des Asyls (ELA) initiiert, um die Praxis ihrer Flüchtlingspolitik zu überprüfen. Die vom Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) finanzierte Zusammenarbeit hat ein Jahr lang die Aufnahme und die Integrationsmöglichkeiten von Flüchtlingen in den drei Städten miteinander verglichen, Beispiele guter Praxis herausgestellt und Empfehlungen für die Praxis erarbeitet. Die drei Städte wollen ihre Kooperation fortsetzen.

2004 ist ein umfassender vergleichender Bericht in englischer Sprache veröffentlicht worden. Dieser bietet eine Übersicht über die soziale Lage von Flüchtlingen sowie über die Angebote, die ihnen gemacht werden. Er analysiert zudem die Stärken und Schwächen der bestehenden Praxis. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen gegeben, die helfen sollen, die Aufnahmebedingungen und die Integrationsmöglichkeiten auf städtischer, nationaler und europäischer Ebene zu verbessern.

Der Integrationsbeauftragte des Senats, Günter Piening, legt jetzt eine Zusammenfassung der Ergebnisse in deutscher Sprache mit dem Titel „Flüchtlingspolitik in europäischen Großstädten: Berlin – London – Rom“ vor. Die 50-seitige Publikation enthält u.a. ein Vorwort des UNHCR-Repräsentanten in Deutschland, Stefan Berglund, und einen Beitrag des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, in dem er gemeinsam mit Ken Livingstone, dem Londoner Bürgermeister und Raffaela Milano, dem Beauftragten für Soziales der Stadt Rom, ein größeres Mitspracherecht für die europäischen Großstädte in der Ausgestaltung der europäischen Asylpolitik fordert.

Einzelne Exemplare beider Publikationen sind – solange der Vorrat reicht – kostenlos beim Büro Integrationsbeauftragten des Berliner Senats in der Potsdamer Str. 65, 10785 Berlin zu beziehen (auf dem Postwege gegen eine Portogebühr von 2,20 €).

Der englischsprachige Bericht ist im Internet veröffentlicht: [[http://www.europelandofasylum.net|http://www.europelandofasylum.net]]

Den deutsche Bericht finden Sie hier: [[/sengessozv/auslaender|http://www.berlin.de/sengessozv/auslaender]]

Rückfragen:
Dr. Robin Schneider
Telefon: 9017 2365
E-Mail: robin.schneider@auslb.verwalt-berlin.de