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Böger: Berlin arbeitet PISA-Ergebnisse zügig auf

Pressemitteilung vom 30.11.2005

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Bildungssenator Klaus Böger hat heute mit den Fachleuten u. a. der Bildungsver-waltung über die Schlussfolgerungen aus der PISA 2003 diskutiert. An der nichtöffentlichen Runde hat auch der PISA-Experte Prof. Dr. Manfred Prenzel (Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel) teilgenommen.
Der deutschlandweite Gymnasialvergleich zeigt, z. B. dass
sich in Berlin – wie den anderen beiden Stadtstaaten – im Gymnasium die Leistungsschere besonders stark im unteren Bereich öffnet.
die Ergebnisse der Berliner Schulen in „Problemlösen“ und „Mathematik“ stark unterscheiden. Da beide Bereiche einen verwandten kognitiven Bereich ansprechen, deutet die Diskrepanz auf Potentiale hin, die durch Veränderungen im Mathematik-Unterricht erreicht werden muss.
Böger: „Klar ist, dass wir bestimmte Themen weiter stärken werden. In Berlin nehmen beispielsweise derzeit 100 Schulen an dem Bund-Länder-Projekt SINUS zur Förderung mathematischer Kompetenzen teil. Wir werden SINUS in den nächsten Jahren weiter ausbauen und damit frühzeitig Leistungsschwächere in der Mathematik fördern. Aber auch für die Leseförderung und -kompetenz werden wir mehr tun.
Natürlich wissen wir, dass die Leistungen unserer Schüler besser werden müssen. Des-halb haben wir einen klaren Kurs zu mehr Qualität. Dazu gehört, dass wir die aktuellen Ergebnisse Berlins im Detail analysieren, daraus Schlussfolgerungen ziehen und konsequent umsetzen. Die heutige Beratung war der erste Schritt in diesem Prozess der Verfeinerung unserer Reformen.“

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