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Unterricht und Spaß dabei - Böger gratuliert Berliner Preisträgern im Wettbewerb "Unterricht innovativ!"

Pressemitteilung vom 25.11.2005

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

60 Lehrerteams zeigten im Wettbewerb „Unterricht innovativ!“, dass Schulunterricht Wissen und Freude zugleich vermitteln kann. Sechs vorbildliche Projekte wurden von einer Jury ausgewählt, aus der nun die Preisträger ermittelt wurden.
Den Sonderpreis erzielte das Lehrerteam vom Romain-Rolland-Gymnasium aus Berlin-Wittenau.
Bildungssenator Klaus Böger: “Ich bin stolz, dass wir mit diesem ausgezeichneten Projekt zeigen können, was in der Berliner Schule steckt: kreative und engagierte Leh-rerinnen und Lehrer.“
Innovativer Unterricht verfolgt das Konzept fächerübergreifenden Lernens. Dies wandte das Team um Fr. Dr. Köhler-Krützfeld, die die Fächer Mathematik, Chemie und Geogra-fie unterrichtet, gemeinsam mit ihrer Kollegin Patricia Keul (Deutsch und Geschichte) an. Das Thema „Der Alltag der alten Ägypter aus der Perspektive der Chemie“ wurde in einer 5. Klasse behandelt.
Die Schülerinnen und Schüler lernten erstaunlich viel: geschichtliche Kenntnisse einer frühen Hochkultur, naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden, einfache chemische Sachverhalte im historischen und aktuellen Kontext sowie eine größere Eigentätigkeit. Wei-tere Fachlehrer begeisterten sich für das Projekt, sodass noch weitere Aspekte hinzukamen (z.B. Kunst).
Klaus Böger: „Guter Unterricht begeistert die Lernenden. Staunen, eigenständig In-formationen suchen und auswerten, experimentieren, an Stationen und in Gruppen arbeiten, Begegnung mit originalen Gegenständen – das alles gehört dazu.“
Um zu zeigen, dass innovativer Unterricht auch in den Schulalltag integriert werden kann, haben der Deutsche Philologenverband, die Stiftung Industrieforschung und der Bundesverband der deutschen Industrie zum ersten Mal 2003 den Wettbewerb ausgerufen. Wichtige Bewertungskriterien sind beispielsweise ein enger Bezug zu Alltagsfragen der Jugendlichen, eine intensive Zusammenarbeit der Lehrkräfte und die Möglich-keit zur Übertragbarkeit auf andere Schulen.

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