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Schulportrait - das neue Gesicht von Schule

Pressemitteilung vom 23.11.2005

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Schulprogramme, Eigenverantwortung, Evaluation: Drei Kernbegriffe umschrei-ben den Prozess der Veränderung und Öffnung an Berlins Schulen. Weg von verschlossenen Türen, hin zu mehr Öffnung und mehr Qualität.

Im „Schulportrait“ werden verschiedene Datenquellen zu einer zusammenfassenden Berichterstattung zur Einzelschule verknüpft. Transparent und öffentlich.
Früher dienten Daten wie z.B. der Bestand, der Bedarf und die Ausstattung der Schule; Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht internen Besprechungen und Analysen. Jetzt findet die Berichterstattung öffentlich zugänglich im Internet statt.
Neu wird für die Berliner Schulen sein, über die genannten Darstellungen hinaus wei-tere Daten und Berichte zu erarbeiten – z.B. zum Schulprogramm; zum Leitbild; zur Entwicklung der Schule; zur Teilnahme an Modell- und Schulversuchen. Schule stellt sich damit der öffentlichen Diskussion – und dem Wettstreit.
Eine eigenverantwortliche Schule begreift interne und externe Evaluation als Anre-gung und Hilfestellung. Die im Internet veröffentlichten Daten sind die Basis der künf-tigen datenbasierten schulaufsichtlichen Gespräche. Die Daten werden zum einen durch die Senatsverwaltung eingegeben und aktualisiert wie etwa die Angaben aus der IST-Statistik zur Schülerschaft. Den anderen Teil der Angaben fügen die Schulen in ei-nem Redaktionssystem schrittweise selbst ein wie die Angaben zum Schulprogramm.
Die sechs Menüpunkte (über: www.senbjs.berlin.de/schule/schulverzeichnis) lauten:
1.Schülerinnen und Schüler, (u.a. nach Jahrgangsstufen und Fehlzeiten)
2.Personal der Schule (Unterrichtsversorgung, Fachlehrkräfte, Funktionsstellen)
3.Sächliche Ressourcen (IT-Ausstattung und Einsatz, Ganztagsangebote)
4.Schulprogramm (Bestandsanalyse, Leitbild, Einwicklungsvorhaben, Interne Eva-luation, Schulinspektion)
5.Modell- und Schulversuche
6.Management und Professionalität (Unterrichtsorganisation, Personalentwicklung, Vertretungsunterricht, Kooperation mit gesellschaftlichen Partnern).

Bildungssenator Klaus Böger: „Mit dieser neuen Form von Transparenz gewin-nen alle an Schule Beteiligten. Lehrerinnen und Lehrer, weil sie ihre Erfolge, Ziele und Probleme deutlich machen können. Eltern, weil sie sich genauer über die Leistungen der Schule informieren und sich stärker in die Schulabläufe einbringen können.
Und natürlich die Schüler, auf deren Individualität sich Schule besser einstellen kann, wenn alle Beteiligten wissen, wo man steht – und wohin man will.“

Rückfragen:
Pressesprecher
Telefon: 9026-5843
E-Mail: Pressestelle@senbjs.verwalt-berlin.de