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Lehrereinstellungen: Im Zweifel für die Schulen!

Pressemitteilung vom 18.11.2005

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Böger: Durch verantwortungsvolles Handeln konnten die Schulen mit nötigen Personal starten
In diesem Schuljahr sind viele wichtige Reformen gestartet, die einen Einfluss auf die Prognose der Schulanfängerzahl haben:
Zum ersten Mal sind Kinder mit fünfeinhalb Jahren eingeschult worden.
Grundsätzlich werden keine Kinder mehr zurückgestellt.
Kann-Kinder werden auf Antrag in jedem Fall eingeschult.
Die flexible Schulanfangsphase mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen ist in einer großen Zahl von Schulen begonnen worden.
Die Bildungsverwaltung hat sich daher nicht auf die klassische Prognose auf Grundlage der Meldungen der Schulen verlassen. Es gab daher in diesem Jahr eine Abfrage direkt an den Schulen. Über unsere regionalen Außenstellen wurden 326 111 Schüler und Schülerinnen über alle Klassenstufen gemeldet.
Tatsächlich weist die Oktoberstatistik, die wie in jedem Jahr zum 1.11.05 erhoben wird und den Ist-Zustand an den Schulen nach Beginn des Schuljahres 2005/06 abbildet, 318 200 Schü-lerinnen und Schüler auf.
Um in Zukunft noch genauere Voraussagen treffen zu können ist ein neues Verfahren in Zu-sammenarbeit mit den Bezirken aufgesetzt worden. Danach wird das Anmeldeverhalten aller im Oktober 2005 melderechtlich registrierten Schulpflichtigen des Schuljahres 2006/07 namentlich verfolgt und statistisch ausgewertet.
Bildungssenator Klaus Böger: „Wir haben in diesem Sommer entsprechend der Meldungen der Schulen 170 Lehrerinnen und Lehrer (in Vollzeit) eingestellt. Dazu stehe ich: Im Zweifelsfall für die Schule! Daran sollten auch alle diejenigen denken, die jetzt den Begriff des Rechnens mit dem des Prognostizierens verwechseln – und eben noch unkten, dass Berlin zu wenig Lehrer habe. Im übrigen ist festzuhalten, dass wir durch die Gesamtzahl von Einstellungen im Sommer vor allem einen qualitativen Bedarf (Fachbedarf) gedeckt haben.“

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