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Berliner Netzwerk Hauptschulen will Chancen von Hauptschülern auf dem Ausbildungsmarkt verbessern

Pressemitteilung vom 20.06.2005

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport teilt mit:

Die Chancen von Hauptschülerinnen und -schülern auf dem Ausbildungsmarkt müssen dringend verbessert werden, wenn die Schülerinnen und Schüler erfolgreich in das Berufsleben starten sollen. Erklärtes Ziel des Berliner Netzwerkes Hauptschulen ist es, die Schulabgängerinnen und -abgänger für einen aussichtsreichen Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf optimal vorzubereiten.

Von entscheidender Bedeutung für das Erreichen dieses Zieles ist eine systematische und bewusste Berufsorientierung. Im Berliner Netzwerk Hauptschulen arbeiten Schulen, Berufsberatungen, Berliner Unternehmen und die Koordinierungsstelle gemeinsam daran, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, einen für sie passenden und realisierbaren Berufswunsch zu entwickeln. Bereits 20 Berliner Unternehmen haben sich dem Netzwerk angeschlossen und unterstützen die Arbeit durch Praktikumsplätze, Mentorengespräche und Einstellungstests zu Übungszwecken.

„Das Berliner Netzwerk Hauptschulen ist ein wichtiges Instrument, um die Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu ermitteln und so für einen gelungenen Start in das Berufsleben zu sorgen“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Berlin, Stephan Schwarz. „Für die Unternehmen bedeutet dies, dass sie Ausbildungsplatzbewerber erhalten, die in der Lage sind, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen“, so Schwarz weiter.

“Es ist für junge Menschen sehr wichtig, nach der Schule eine berufliche Perspektive zu haben. Ich freue mich deswegen sehr, dass sich die Berliner Wirtschaft am Berliner Netzwerk Hauptschulen beteiligt, und damit dazu beiträgt, die Chancen unserer Hauptschülerinnen und Hauptschüler auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern. Der Anfang ist gemacht. Wir werden das Netzwerk weiter ausbauen“, so Berlins Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger.

“Die direkte Verbindung von Schule, Arbeitsagentur und Betrieb im Berliner Netzwerk verbessert für Hauptschüler die individuellen Möglichkeiten und Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Denn gerade die Verknüpfung von Berufsorientierung, Berufsberatung und betrieblichem Praktikum unterstützt die Schüler, realisierbare Berufschancen zu entwickeln und umzusetzen. Gleichzeitig befähigt es sie, Einblicke in die betriebliche Praxis zu gewinnen. Und Betriebe können frühzeitig die an ihrer Ausbildung interessierten Schüler kennen lernen”, erklärte Rolf Seutemann, Geschäftsführer der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit.

Träger der Koordinierungsstelle ist der Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Berlin e.V. (vfbb), der von der Handwerkskammer Berlin, der IHK Berlin und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) getragen wird und seit 1986 im Bereich Aus- und Weiterbildung aktiv ist. Gefördert wird das Berliner Netzwerk Hauptschulen durch die Bundesagentur für Arbeit und die Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Sport und für Wirtschaft, Arbeit und Frauen.

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