Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

„Wehe ihnen, wenn sie uns in die Hände fallen...“ - Der deutsche Kolonialkrieg in Südwestafrika und die politische Entwicklung in Namibia -- Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Pressemitteilung vom 10.03.2005

Im Jahr 2004 jährte sich zum 100. Mal der Beginn des Vernichtungskriegs der Kolonialtruppen des Deutschen Reiches gegen die Völker der Herero und Nama im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“, dem heutigen Namibia. Dieses historische Ereignis ist Bestandteil der gemeinsamen, jedoch ungleichen Geschichte Namibias und Deutschlands.

Das Deutsche Historische Museum (DHM) zeigt bis zum 24. April 2005 die Ausstellung „Namibia-Deutschland: Eine geteilte Geschichte“. Im Rahmen dieser Ausstellung und in Zusammenarbeit mit dem DHM findet die Veranstaltung: „Der deutsche Kolonialkrieg in Südwestafrika und die politische Entwicklung in Namibia“ statt.

Am ersten Tag wird es darum gehen, in verschiedenen Formen über das historische Geschehen zu informieren und zu diskutieren.

1990 feierte Namibia seine Unabhängigkeit. Das Land hat sich seitdem auf seine afrikanische Kultur und Tradition besonnen. Am zweiten Veranstaltungstag soll diskutiert werden, welcher für das südliche Afrika möglicherweise beispielhafte Weg beschritten wurde und wo die Probleme der Zukunft liegen.

Die Veranstaltung ist für ein breites interessiertes Publikum gedacht. Geboten werden Filme, Vorträge, Diskussionen sowie ein literarisch-musikalisches Rahmenprogramm.

Zeit: 15. und 16. März 2005, jeweils von 16.00 – 20.00 Uhr
Ort: Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino (Eingang Spreeseite) Unter den Linden 2, 10117 Berlin-Mitte

Der Eintritt ist an beiden Veranstaltungstagen frei.

Nähere Informationen im Web unter: www.landeszentrale-politische-bildung-berlin.de oder telefonisch bei der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Tel.: 9016- 2552 (Sekretariat) oder Tel.: 9016- 2510 (Jörg Schmidt).

Rückfragen:
Pressesprecher
Telefon: 9026 5846
E-Mail: pressestelle@senbjs.verwalt-berlin.de